NACH SCHICKSALSSCHLAG

Der lange Weg zum Sohn im Himmel

Michael Behnisch machte sich zweimal auf, um den Jakobsweg zu gehen. Beim ersten Mal machte ihm die Gesundheit zu schaffen. Mit 70 Jahren speckte er dann kräftig ab, mit dem einen Ziel: Er wollte seinem Sohn ein bisschen näher sein, der bei einem tragischen Unfall ums Leben kam.
Michael Behnisch arbeitet an der Skulptur. Seit er in Pension gegangen ist, arbeitet der Eggesiner als Künstler.
Michael Behnisch arbeitet an der Skulptur. Seit er in Pension gegangen ist, arbeitet der Eggesiner als Künstler. Behnisch
Im Atelier des Künstlers Michael Behnisch gibt es viele Engel und biblische Szenen. Mit diesen Skulpturen trat der Eggesiner in die Fußstapfen seines verstorbenen Sohnes Matthias.
Im Atelier des Künstlers Michael Behnisch gibt es viele Engel und biblische Szenen. Mit diesen Skulpturen trat der Eggesiner in die Fußstapfen seines verstorbenen Sohnes Matthias. Ann-Kristin Hanell
Bergauf und bergab geht der Pilgerweg nach Santiago de Compostela. „Da braucht man kein Gotteshaus“, sagt Behnisch, „da ist man Gott ganz nah.“
Bergauf und bergab geht der Pilgerweg nach Santiago de Compostela. „Da braucht man kein Gotteshaus“, sagt Behnisch, „da ist man Gott ganz nah.“ Behnisch
Eggesin.

Im Garten der Behnischs steht ein kleiner Engel aus Stahl. Er ist das letzte Weihnachtsgeschenk von Sohn Matthias an seine Eltern, und er war der Startpunkt für eine lange Reise: 867 Kilometer. Zu Fuß.

Michael Behnisch ist groß und schwer. Er sieht nicht wie der athletische Typ aus, der eben mal so den Jakobsweg meistert. Andererseits sieht er auch nicht aus wie 71. Er bittet mich in sein Atelier, in dem er und seine Frau Kunst ausstellen. Hauptsächlich Keramik, aber auch Bilder. Es finden sich hier...

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