Der neue Zwinger im Berndshofer Tierheim ist fertig. Die Anlage ist dafür gedacht, Problemhunde getrennt von anderen Tier
Der neue Zwinger im Berndshofer Tierheim ist fertig. Die Anlage ist dafür gedacht, Problemhunde getrennt von anderen Tieren unterzubringen, beispielsweise, wenn dies wegen einer Krankheit notwendig wird. Lutz Storbeck
Curly (vorn) ist schon etwas zutraulicher geworden, Speedy hingegen hält noch Sicherheitsabstand.
Curly (vorn) ist schon etwas zutraulicher geworden, Speedy hingegen hält noch Sicherheitsabstand. Lutz Storbeck
Kaum noch Scheu vor Menschen hat Mischka. Er lebt gemeinsam mit Curly und Speedy im neuen Zwinger.
Kaum noch Scheu vor Menschen hat Mischka. Er lebt gemeinsam mit Curly und Speedy im neuen Zwinger. Lutz Storbeck
Wenn es um kleine Leckerbissen geht, zeigt sich Curly schon deutlich zutraulicher als noch vor einem halben Jahr.
Wenn es um kleine Leckerbissen geht, zeigt sich Curly schon deutlich zutraulicher als noch vor einem halben Jahr. Lutz Storbeck
Tierheim

Altdeutsche Hütehunde von der B199 weihen neuen Zwinger ein

In einem neuen Zwinger können im Tierheim Berndshof Vierbeiner untergebracht werden, die separat bleiben müssen. Hier lebt auch das Trio, das an der Bundesstraße 199 herumirrte.
Ueckermünde

Darauf haben sie lange gespart, die Tierfreunde vom Haff um Tierheimleiterin Sabine Schultz. Denn die etwa 9.000 Euro für einen neuen, größeren Zwinger zusammenzubekommen, hat seine Zeit gebraucht. Seit dem vergangenen Jahr gibt es die Idee, eine separate Unterkunft für Hunde-Notfälle zu bauen. Nun ist die Anlage fertig geworden, dank der fleißigen Arbeit von Gernot Güsmar. „Er arbeitet schon lange mit dem Tierheim zusammen und hat auch immer Ideen, die in solche Anklagen einfließen“, sagt Sabine Schultz.

„Etwa 24 Quadratmeter groß ist der Zwinger“, sagt die Tierheimleiterin. Innen befinden sich zwei Hundehütten, dazu verschiedene Liegeflächen für die Vierbeiner. „Das Ganze ist auch gut durchlüftet und verhindert, dass die Hunde der Sonnenhitze ausgesetzt sind“, erklärt die Tierheimchefin.

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Trio ist in neuen Zwinger umgezogen

Der größere Zwinger, etwas abseits der anderen Hundeunterkünfte, ist eine notwendige Ergänzung, gedacht für Problemfälle. Beispielsweise für den Fall, dass ein oder mehrere Vierbeiner aus gesundheitlichen Gründen in Quarantäne müssen. Oder für Fundhunde, die unter Stress stehen, nicht zutraulich sind und einfach noch einen gewissen Abstand zu den anderen Tierheimhunden brauchen. So wie die drei Altdeutschen Hütehunde, die seit dem Herbst des vergangenen Jahres im Berndshofer Tierheim betreut werden. Als sie ans Haff gebracht wurden, waren sie verängstigt und ließen sich nicht anfassen. Die drei schwarzen Hunde mit dem dicken Fell haben sich seither gut entwickelt. Nunmehr ist das Trio in den neuen Zwinger umgezogen – und fühlt sich dort augenscheinlich sehr wohl. Jedenfalls ist die Scheu der drei Hütehunde fast verflogen.

Mischka, der zutraulichste, zeigt keine Angst mehr, wenn sich ihm Menschen nähern. Noch etwas vorsichtig ist Curly, die Hundedame mit dem lockigen Fell. Dennoch lässt sie sich mit kleinen Leckerbissen anlocken und frisst schon aus der Hand. Speedy hingegen, das scheueste Tier des Trios, hält vorsichtshalber weiterhin Sicherheitsabstand zu Besuchern. Allerdings kommt sie, und das ist schon ein Fortschritt, allein aus dem Zwinger, bleibt aber in der Nähe, um sich im Bedarfsfall schnell in ihre Hütte zurückziehen zu können.

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