AUSBILDUNGSFAHRT

Die Pommernkogge „Ucra“ legt am Sonnabend ab

Die Crew der Pommernkogge „Ucra“ lernt das Schiff ab Sonnabend bei Ausbildungsfahrten kennen und führen.
Alles muss geübt werden, auch das Ablegen gehört zum Training der Crewmitglieder.
Alles muss geübt werden, auch das Ablegen gehört zum Training der Crewmitglieder. Simone Weirauch
Ein Tänzchen im Stadthafen – die wuchtige Pommernkogge erwies sich als sehr wendig. Die Drehung des Schiffes geh&ou
Ein Tänzchen im Stadthafen – die wuchtige Pommernkogge erwies sich als sehr wendig. Die Drehung des Schiffes gehörte zur Vorbereitung der ersten Ausbildunsfahrt am Sonnabend. Simone Weirauch
Ueckermünde.

Die Pommernkogge „Ucra“ legt am Sonnabend ab und fährt aufs Haff hinaus. Allerdings ist das noch nicht die lang erwartete Jungfernfahrt, mit der das Traditionsschiff offiziell in Dienst gestellt wird, sondern eine Ausbildungsfahrt. Lothar Hoffmann, Vorsitzender des Koggen-Vereins, erklärt: „Bei den Ausbildungsfahrten machen sich die Crews mit dem Schiff vertraut und lernen es zu führen.“

Die Jungfernfahrt ist noch dieses Jahr geplant

Das Einschiffen, das Ab- und Anlegen, das Bedienen der Instrumente und der Maschine, das Segelsetzen – alles muss trainiert werden, bevor die ersten Gäste an Bord kommen. Wann das genau sein wird, kann der Vereinschef noch nicht sagen. „Wir wollen verlässlich und sicher agieren, da lassen wir uns zeitlich gar nicht unter Druck setzen“, betont Hoffmann. Aber dass die „Ucra“ noch in diesem Frühjahr auf Jungfernfahrt gehen wird, daran lässt er keinen Zweifel.

Damit die Kogge ihren Dienst tun kann und ausreichend Personal für die Fahrten verfügbar ist, werden mehrere ausgebildete Crews benötigt. Bis zu 50 Mitsegler können an Bord genommen werden. „Die sollten durchaus auch mit zupacken“, sagt Hoffmann.

Auch die Schwarzpulverkanone ist an Bord

Doch zunächst stehen einige Ausbildungsfahrten für die Crews an. Die Vereinsmitglieder freuen sich ganz besonders auf jene Fahrt, auf der zum ersten Mal die Segel gesetzt werden. „Das wird ein ganz besonderer Moment“, ist sich Hoffmann sicher. In dieser Woche hat die Kogge bei einem Wendemanöver im Stadthafen schon mal ihre Beweglichkeit und Manövrierfähigkeit auf engstem Raum unter Beweis gestellt. Nun liegt sie abfahrtbereit für die erste Ausbildungsrunde.

An Bord der Pommernkogge befindet sich auch eine Schwarzpulverkanone, die künftig bei jeder Ausfahrt der „Ucra“ am Ueckerkopf eine Salve abfeuert. Dann wissen die Ueckermünder, dass die Kogge wieder auf Fahrt ist. Bis nach Torgelow – die Ueckerstadt ist Eigner des Traditionsschiffes – werden die Schüsse leider nicht zu hören sein.

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