Der neue Umschlagbagger im Berndshofer Hafen hat seine Arbeit aufgenommen. Hier wird die Roheisenfracht von „Wilson Duis
Der neue Umschlagbagger im Berndshofer Hafen hat seine Arbeit aufgenommen. Hier wird die Roheisenfracht von „Wilson Duisburg“ gelöscht. Lutz Storbeck
Neuer Bagger am Industriehafen

Dieser Fuchs ist ein wahres Kraftpaket

Im Industriehafen Berndshof hat ein hochmoderner Umschlagbagger seine Arbeit aufgenommen. Die Neuanschaffung der Firma Fuchs hat 400. 000 Euro gekostet.
Ueckermünde

Das ist doch mal ein schönes Bild, findet Heiko Hacker, der Chef des Berndshofer Industriehafens, und meint damit das Aufeinandertreffen von zwei Neulingen im Hafen. Es geht um die „Winston Duisburg“, ein 2018 gebautes Küstenmotorschiff aus Norwegen, und um einen nigelnagelneuen Umschlagbagger MHL 260 der Firma Fuchs, der jetzt seine Arbeit im Industriehafen aufgenommen hat.

Mit neuestem Abgas-System ausgerüstet

Der Bagger ist eine notwendige Investition, sagt Heiko Hacker, denn er macht die Umschlagsarbeiten im Hafen leichter. Unter anderem, weil der Bagger mit einem kleinen Joystick gesteuert werden kann. Dazu kommt, dass der Metallriese mit dem neuesten Abgassystem ausgerüstet ist und von daher seinem Vorgänger deutlich überlegen. „Der alte O & K ist immerhin schon etwa 25 Jahre alt“, sagt Hacker, und das bedeutet, dass er viel Treibstoff frisst und die Ersatzteilbeschaffung mittlerweile schwierig ist. Also entschloss sich die Betreibergesellschaft des Hafens dazu, den etwa 400.000 Euro teuren Fuchs anzuschaffen.

Jetzt geht das Löschen schneller

Wie gut der arbeitet, war jetzt beim Entladen der „Wilson Duisburg“ zu sehen. Das Schiff hatte 2050 Tonnen Roheisen aus Norwegen nach Ueckermünde getragen. Dass es mit dem Löschen fix ging, ist der modernen Umschlagtechnik zu verdanken und natürlich den Männern, die das Roheisen mit dem Greifer aus dem Laderaum holten.

Die neue Technik bringt nicht nur bessere Arbeitsbedingungen für das Hafen-Team um Heiko Hacker, sondern garantiert auch einen schnellen Umschlag der Güter. „Das ist wichtig, die Kunden sollen nicht lange darauf warten, bis ihre Ladung gelöscht oder an Bord ist“, sagt der Hafenchef. Der Bagger arbeite mit einem weiteren, allerdings schon ein paar Jahre alten Bagger im Duett. Das geht recht flott. Das spricht sich unter den Kunden herum, und das wiederum kann nur gut sein fürs Hafengeschäft. Schließlich gilt die Betriebserlaubnis für den Industriehafen Berndshof bis 2027. Da muss auch die Technik immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden, damit die Kunden sich für Berndshof entscheiden.

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