STETTINER HAFF

Drei Menschen retten sich von brennendem Boot

Zwei Erwachsene und ein fünfjähriges Kind konnten sich retten, als ihr Boot auf dem Stettiner Haff zu brennen begann. Von dem Schiff ist nicht mehr viel übrig.
Nicht viel blieb von dem Boot übrig, das am Mittwochabend auf dem Stettiner Haff in Brand geraten war.
Nicht viel blieb von dem Boot übrig, das am Mittwochabend auf dem Stettiner Haff in Brand geraten war. Christoph Niemann
Ueckermünde ·

Eine dreiköpfige Familie ist auf dem Stettiner Haff bei Mönkebude (Vorpommern-Greifswald) von ihrem brennenden Motorboot gerettet worden. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Donnerstag sagte, ereignete sich der Brand am Mittwochabend auf dem Wasser mehrere Kilometer vor dem Hafen des kleinen Ortes bei Ueckermünde.

Nach bisherigen Ermittlungen soll der Brand im hinteren Teil des acht Meter langen Schiffes ausgebrochen sein, wo sich der Motor befindet. Weil sich die Flammen auf dem Boot sehr schnell ausbreiteten, unterstützten zunächst Helfer von anderen Booten der Besatzung. Später brachten Seenotretter die 31 Jahre alte Frau, ihren 24 Jahre alten Mitfahrer und das fünfjährige Mädchen - die aus der Region kommen - unverletzt an Land.

Boot vollständig ausgebrannt

Das Motorboot brannte fast vollständig aus, laut Polizei blieb nur der Rumpf erhalten. Dieser wurde in den Hafen von Mönkebude geschleppt. Als Brandursache gab die Wasserschutzpolizei bisher einen technischen Defekt im Bereich des Motorraumes an. Genauere Ermittlungen dazu liefen noch. Der Sachschaden wird bisher auf etwa 13.000 Euro geschätzt.

Das deutsch-polnische Stettiner Haff ist bei Wassersportlern besonders beliebt, da es auch schiffbare Verbindungen zur Ostsee hat.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Ueckermünde

zur Homepage