FREUNDSCHAFTSBESUCH

▶ Eggesiner Feuerwehr radelt nach Brandenburg

Die Brandenburger Kameraden hatten den Anfang gemacht und ihre Freunde in Vorpommern per Rad besucht. Nun radelten die Eggesiner Feuerwehrleute 145 Kilometer nach Germendorf.
Um 6 Uhr, es war noch dunkel, starteten die Eggesiner Kameraden mit den Fahrrädern ins 145 Kilometer entfernte Germendorf
Um 6 Uhr, es war noch dunkel, starteten die Eggesiner Kameraden mit den Fahrrädern ins 145 Kilometer entfernte Germendorf. Sportliche Unterstützung hatten sie dabei auch von der Grambiner Wehr und dem Eggesiner Stadtpräsidenten. Katja Richter
„Wir wollen mit dieser Tour unser Zusammengehörigkeitsgefühl stärken”, so die Eggesiner Löscht
„Wir wollen mit dieser Tour unser Zusammengehörigkeitsgefühl stärken”, so die Eggesiner Löschtruppe. Katja Richter
Strecke machen: Die Eggesiner Kameraden unterwegs auf der B109 Richtung Brandenburg.
Strecke machen: Die Eggesiner Kameraden unterwegs auf der B109 Richtung Brandenburg. Christopher Niemann
Eggesin.

Freitag in aller Herrgottsfrühe, 6 Uhr: Keine Geigen am Himmel, dafür lauter dunkle Wolken, die Regen brachten. Das Wetter hätte wirklich besser sein können, doch versprochen ist versprochen. Und da die Eggesiner Feuerwehrleute nicht aus Zucker sind, setzten sie ihren Plan in die Tat um: Pünktlich auf die Minute machten sich die Kameraden mit ihren Rädern auf den langen Weg in Richtung Berlin.

Gute 145 Kilometer trennen die Kameraden der befreundeten Feuerwehren in Eggesin und Germendorf (Brandenburg) voneinander – keine große Entfernung, um sich regelmäßig zu besuchen, jedenfalls nicht, wenn diese Strecke mit dem Auto zurückgelegt wird. Dass diese langjährige Partnerschaft mittlerweile so familiär ist, dass sich die Kameraden, wann immer es sich anbietet, unterstützen und auch spielerisch herausfordern, ist in beiden Orten längst kein Geheimnis mehr.

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Knapp 150 Kilometer in weniger als acht Stunden

Erst im Juni hatten die Eggesiner Besuch von ihren Germendorfer Kameraden, die die Strecke in weniger als acht Stunden meisterten und für jeden gefahrenen Kilometer Spenden einsammelten.

„Wir haben uns seitdem gut auf die Tour vorbereitet“, erzählen Matthias Buss und Jan Schröder von der Eggesiner Wehr. Denn bereits im Juni forderten die Germendorfer ihre Freunde zur Revanche. „Also wurden die Wochenenden für ausgiebige Radtouren genutzt, doch fast 150 Kilometer am Stück hat bisher noch keiner von uns zurückgelegt“, verrät Eggesins Stadtpräsident Gerhard Tewis, der ebenfalls mitradelte.

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Sponsoren-Erlös soll ans Schüler- und Jugendzentrum gehen

„Alle von uns gefahrenen Kilometer werden von Sponsoren prämiert“, berichten die Eggesiner Feurwehrmänner, die in ihrer Heimatstadt kräftig die Werbetrommel gerührt haben. „Wir konnten zahlreiche Unternehmen aus der Region für uns gewinnen und möchten uns für die Unterstützung bedanken“, sagen sie. Der Erlös soll dem Schüler- und Jugendzentrum der Randowstadt zugute kommen.

Die extra für diese Tour bedruckten Warnwesten und das von Feuerwehrmann Marcel Kasel gefahrene Begleitfahrzeug sorgten während der Tour für Sicherheit.

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