In der Brandwohnung war am Mittwoch ein Fachmann dabei, dafür zu sorgen, dass in der beschädigten Haushälfte ba
In der Brandwohnung war am Mittwoch ein Fachmann dabei, dafür zu sorgen, dass in der beschädigten Haushälfte bald wieder Wasser fließen kann. Lutz Storbeck
Der 82-jährige Dietrich Tagge ist froh, dass er schon kurze Zeit nach dem Wohnungsbrand im Ueckermünder Haffring wie
Der 82-jährige Dietrich Tagge ist froh, dass er schon kurze Zeit nach dem Wohnungsbrand im Ueckermünder Haffring wieder zurück in seine eigenen vier Wände konnte. Lutz Storbeck
Die stark beschädigte Fassade des Hauses im Haffring. Die Fenster der Brandwohnung und der darüberliegenden Quartier
Die stark beschädigte Fassade des Hauses im Haffring. Die Fenster der Brandwohnung und der darüberliegenden Quartiere sind notdürftig gesichert worden. Lutz Storbeck
Explosion im Plattenbau

Eine Haushälfte nach Brand in Ueckermünde noch außer Betrieb

Zwar konnten einige Mieter wieder in ihre Wohnungen im Ueckermünder Haffring zurückziehen. Die Reparaturarbeiten nach dem Brand werden aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen.
Ueckermünde

Noch immer geht es dem jungen Mann, der bei einem Wohnungsbrand Ende Februar in der Ueckermünder Oststadt schwer verletzt wurde, schlecht. Nach Auskunft der Polizei war der 33-Jährige auch am Mittwoch noch nicht vernehmungsfähig. Er konnte also bislang noch nicht zu den Geschehnissen an jenem Abend befragt werden, als in der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses im Haffring ein Feuer ausgebrochen war. Noch immer stellt sich den Ermittlern die Frage, ob ein unglücklicher Zufall oder Fahrlässigkeit zu dem Unglück geführt hat.

Fenster provisorisch mit OSB-Platten gesichert

Mittlerweile sind die Wohnungen auf der rechten Seite des Hausaufganges wieder bewohnt. „Da haben wir wirklich Glück gehabt“, sagt Dietrich Tagge, der in dem Unglückshaus in einer Wohnung im Erdgeschoss lebt. Nach dem Brand musste der 82-Jährige vorübergehend zu seinem Sohn ziehen. Aber nicht lange, denn bereits am nächsten Tag konnte er wieder zurück in seine eigenen vier Wände. „Darüber war ich sehr froh“, sagt der 82-Jährige.

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Nicht bewohnbar ist allerdings die Haushälfte, in der sich die Brandwohnung befindet. Schon von außen ist zu erkennen, dass da noch viel Arbeit auf die Handwerker zukommt. Die Fenster der Wohnung im dritten Stock und die der Wohnungen darüber sind provisorisch gesichert – unter anderem mit OSB-Platten. Strom- und Wasserleitungen sind in der linken Haushälfte noch außer Betrieb. Am Mittwoch war ein Fachmann dabei, die Wasserleitung in der Brandwohnung wieder instand zu setzen.

Über alles hat sich eine dicke Rußschicht gelegt

Insgesamt werden sich die Reparaturarbeiten aber noch über Wochen, wenn nicht gar Monate hinziehen. Auch deswegen, weil in der Brandwohnung die Flammen alles zerstört oder beschädigt und dabei eine dicke Rußschicht auf Böden, an Wänden und Decken hinterlassen hatten.

Wie hoch der Schaden ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Ausgehen kann man aber wohl von einer Summe zwischen 300.000 und 500.000 Euro, wenn nicht sogar noch höher.

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