Ferdinandshof

Endlich fließt Geld für Radweg

Ein lang ersehnter Radweg neben der Pflasterstraße zwischen Sprengersfelde und Louisenhof kann jetzt finanziert werden.
Simone Weirauch Simone Weirauch
Noch immer fehlt der Radweg neben der Pflasterstraße zwischen Sprengersfelde und Louisenhof. Jetzt kann die Gemeinde endlich das Geld dafür aufbringen.
Noch immer fehlt der Radweg neben der Pflasterstraße zwischen Sprengersfelde und Louisenhof. Jetzt kann die Gemeinde endlich das Geld dafür aufbringen. Simone Weirauch
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Ferdinandshof.

Fast zehn Jahre hat es gedauert, nun soll das Geld für den Ausbau des Radweges zwischen Sprengersfelde und Louisenhof (Gemeinde Ferdinandshof) endlich bereitgestellt werden. Das teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp mit. Kürzlich habe der Vergaberat im Innenministerium getagt und bei der Entscheidung über Kofinanzierungshilfen für Kommunen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit grünes Licht für dieses Projekt gegeben. Während der Bau vieler Radwege in Vorpommern-Greifswald noch nicht ausfinanziert ist, kann sich Ferdinandshof freuen, dass die letzte Finanzierungshürde für den straßenbegleitenden Radweg genommen ist, so Beate Schlupp.

Die Gemeinde Ferdinandshof erhält neben Kofinanzierungsmitteln in Höhe von rund 43 000 Euro auch 215 000 Euro aus dem EFRE-Fonds (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Insgesamt kostet der Radweg rund 287 000 Euro. Mit diesem Geld kann an einem Straßenabschnitt der Kreisstraße VG 74 mit historischem Kopfsteinpflaster der rund 800 Meter lange straßenbegleitende Radweg gebaut werden. Er verbindet die Ortsteile Sprengersfelde und Louisenhof und stellt zugleich eine Anbindung an den überregionalen Fernradweg Mecklenburger Seenradweg her.

2010 hatte die Gemeinde Ferdinandshof erstmals einen Antrag zur Finanzierung gestellt. Damals hofften die Ferdinandshofer auf Mittel aus dem Leader-Programm. Man rechnete zu dieser Zeit mit Baukosten von 135 000 Euro und einem Gemeindeanteil von 44 000 Euro.