Kleine hölzerne Wappen mit den Namen der Plankenkäufer erinnern an die Privatpersonen und auch Firmen, die die Pomme
Kleine hölzerne Wappen mit den Namen der Plankenkäufer erinnern an die Privatpersonen und auch Firmen, die die Pommernkogge Ucra mit ihren Spenden unterstützt haben. ZVG/Koggenverein
Unterstützung

Erfolgreiche Spenden-Aktion für Pommernkogge

Der Verkauf symbolischer Planken soll den Unterhalt für die „Ucra“ sichern. Bislang sind schon 10.000 Euro zusammengekommen.
Ueckermünde

Für etwa 10.000 Euro sind Planken der Pommernkogge „Ucra“ bereits verkauft worden. Und mit diesem Plankenverkauf soll es auch noch weitergehen – gewissermaßen Planke um Planke. Aber keine Angst, der Nachbau einer historischen Hansekogge wird nicht etwa Stück für Stück abgewrackt und dann an den Meistbietenden verscherbelt. Vielmehr handelt es sich um symbolische Planken, die von den Freunden der Pommernkogge erworben werden können. „Einzelpersonen zahlen 250 Euro, Firmen 500 Euro“, sagt Lothar Hoffmann, Vorsitzender des Koggenvereins. Mit dem Erlös soll der Unterhalt der „Ucra“ finanziert werden. Und weil es an und auf so einem Holzschiff immer etwas zu tun gibt, werden auch künftig Planken verkauft.

Sogar ein Paar aus Ungarn hat eine Planke gekauft

Bislang ist beispielsweise eine Planke sogar an ein Ehepaar gegangen, dessen Heimatland nicht an ein Meer grenzt, das sich aber dennoch für das Maritime begeistert: Katalin und Lazlo Hajnik aus Ungarn. Der Mann ist übrigens Verteidigungsattaché von Ungarn.

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Nicht nur im Ausland, sondern natürlich auch in der Haff-Region hat die Kogge Freunde. So zählen zu den Plankenkäufern unter anderem die Firma Haff-Dichtungen und der Ueckermünder Edeka-Markt, der Kaufmann Andreas Vieweg, aber auch Schwerins Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Torgelower Bürgermeisterin Kerstin Pukallus.

Nach Auskunft des Vereinsvorsitzenden wird diese Art der Unterstützung, das Plankenkaufen, immer beliebter. Vielleicht auch, weil die Namen der Spender auf kleinen Holzwappen angebracht werden, die ihren Platz auf dem Schiff, genauer: unter Deck, finden. „So können Passagiere immer sehen, wer gespendet hat – und die Wappen halten hoffentlich auch viele Jahre“, sagt Lothar Hoffmann.

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