Brandstiftung?

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Erneut Putenstall in Heinrichswalde abgebrannt

Erst am Mittwoch hatte es auf dem Gelände der Putenmastanlage in Heinrichswalde gebrannt (Archivbild)
Erst am Mittwoch hatte es auf dem Gelände der Putenmastanlage in Heinrichswalde gebrannt (Archivbild)
ZVG/Christopher Niemann

Erst am Mittwoch hatte ein Stall des Putenhofs am Galenbecker See gebrannt. In der Nacht zum Freitag gab es erneut ein Feuer. Die Polizei ermittelt.

In einer großen Putenmastanlage in Heinrichswalde (Kreis Vorpommern-Greifswald) ist in der Nacht zu Freitag erneut ein Stall abgebrannt. „Wir ermitteln jetzt wegen des Verdachts der Brandstiftung”, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Neubrandenburg. Menschen oder Tiere wurden bei dem Feuer am frühen Freitagmorgen nicht verletzt. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Erst am Mittwoch war dort ein benachbarter, rund 80 Meter langer Putenstall – mit Stroh, aber noch ohne Tiere – abgebrannt. Der Gesamtschaden liegt bei dem Stall laut Polizeisprecher bei 150.000 Euro.

Die riesige Mastanlage hatte im November 2014 für Schlagzeilen gesorgt. Damals war dort zum ersten Mal in Deutschland die Vogelgrippe mit dem H5N8-Erreger ausgebrochen. Rund 31 000 Puten und das gesamte Geflügel in Heinrichswald wurden damals getötet.

Ein Brandgutachter soll beide Stallruinen nun genauer untersuchen. Nach Angaben des Betreibers sollten am Freitag Puten in den Stall gebracht werden, der zuletzt abgebrannt ist. Ein Anwohner hatte gegen 3.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Mehrere Feuerwehren konnten erneut ein Übergreifen der Flammen auf weitere Ställe verhindern.

Kommentare (1)

Welch ein Zufall, so kurz hintereinander. Ein Schelm der böses dabei denkt. Mit der Versicherungssumme lässt es sich bestimmt eine Weile gut leben. Schon ein Wahnsinn , wie die kriminelle Energie seit der Wende im Osten gestiegen ist.