Ulrike Zincke und Tilmann Lohse haben in Meiersberg einen Ort für Begegnungen und Gespäche geschaffen. Am Mittwoch w
Ulrike Zincke und Tilmann Lohse haben in Meiersberg einen Ort für Begegnungen und Gespäche geschaffen. Am Mittwoch wird der Film „Alles, was man braucht” gezeigt. Simone Weirauch
Kino

▶ Film über Leben in ostdeutschen Dörfern läuft am Haff

Der Filmabend am Mittwoch in Meiersberg dreht sich um die Frage, was man zum Leben in ostdeutschen Dörfern braucht. Die Filmemacherin lädt zur Diskussion ein.
Meiersberg

Über den Alltag in ostdeutschen Dörfern und über Menschen, die ihn gestalten, berichtet der Dokumentarfilm „Alles, was man braucht“, der am Mittwoch, 21. September, bei Lohse & Zincke in Meiersberg 151 gezeigt wird. Die Filmemacherin Antje Hubert wird in Meiersberg mit den Besuchern des Filmabends ins Gespräch kommen – über das Leben in Dörfern, die wie ausgestorben wirken, auch weil fast überall die kleinen Dorfläden und -kneipen verschwunden sind.

Lesen Sie auch: Dorfläden, Ernährung und Umwelt sechs Tage lang im Fokus

Aus Konsum und LPG entsteht Neues

Antje Hubert und ihr Team reisten zwei Jahre lang durch nord- und ostdeutsche Dörfer und trafen dort Menschen, die etwas Neues wagen: Eine ehemalige Verkaufsstellenleiterin rettet ihren alten Konsum, ein weit gereister Koch wird Leiter eines kleinen Lebensmittelmarktes, eine Höfegemeinschaft entwickelt auf einer alten LPG Lösungen für eine gerechtere Welt, ein Bürgermeister baut einen Verkaufsautomaten. Der Film ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Orte, an denen man sich begegnen und austauschen kann – so ein Ort ist übrigens auch das Haus Lohse & Zincke in Meiersberg. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Auch interessant: Tante Emma 2.0 – die Renaissance der Dorfläden

zur Homepage