CDU

Friedrich Merz kommt zur Amthor-Unterstützung nach Vorpommern

Für seinen parteiinternen Wahlkampf um den Landesvorsitz der MV-CDU hat sich Philipp Amthor Friedrich Merz als Unterstützer ausgesucht.
Friedrich Merz (links) soll die Kandidatur von Philipp Amthor zum CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern unterstütze
Friedrich Merz (links) soll die Kandidatur von Philipp Amthor zum CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen. DPA (NK-Kombo)
Ueckermünde.

Ein prominenter CDU-Mann wird Philipp Amthor im Wahlkampf um das Amt des CDU-Parteivorsitzenden in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen: Der Merkel-Gegner und AKK-Herausforderer Friedrich Merz wird am Montag, 24. Februar, beim traditionellen Rosenmontags-Heringsessen der CDU Ueckermünde erwartet.

Amthor sagte in einem Interview mit dem Nordkurier (Mittwochsausgabe), Merz habe ihm zur Unterstützung seiner Kandidatur „seine Bereitschaft zur Unterstützung einer regionalen Veranstaltung mitgeteilt”. Dass er dies gleich am Montag bei dem traditionellen Termin in Uecerkünde umsetze, stoße bei den örtlichen Parteifreunden auf große Vorfreude. Ursprünglich war Ex-Verfassungsschutzchef Hans Georg Maaßen, der in der Partei nicht unumstritten ist, als Gastredner vorgesehen. Sein Auftritt soll nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

In dem Interview äußert sich Amthor auch zu seinen Ambitionen auf den CDU-Landesvorsitz, der durch den überraschenden Rückzug von Vincent Kokert neu besetzt werden muss, und die Ministerpräsidentenwahl 2021. Die CDU müsse mit Hinblick auf die Schweriner Staatskanzlei „nicht auf Platz, sondern auf Sieg spielen”, so Amthor. Er habe deswegen auch nicht vor, als Landesvorsitzender noch Minister in Schwerin zu werden und beispielsweise Harry Glawe oder Lorenz Caffier abzulösen: „Ich will mein Engagement für meine Landespartei nicht intensivieren, um in ein Kabinett unter Manuela Schwesig einzutreten, sondern um dazu beizutragen, dass wir die Staatskanzlei von ihr zurückgewinnen.”

Das vollständige Interview mit Philipp Amthor lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe des Nordkurier. Hier erfahren Sie alles zum Abo der gedruckten oder der digitalen Ausgabe. Eine digitale Einzelausgabe können Sie hier erwerben

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Kommentare (4)

Jetzt gehen dem Grünschnabel wohl die Argumente aus? Die CDU ist moralisch gesehen mehr als rechts, demokratiefern und somit nicht wählbar.Hier geht es nur um Postenschieberei und Verschwendung von Steuergeldern für eine überholte undemokratische politische Struktur, eine Partei verhält sich anders.

Mit Merz ist zu befürchten, dass Reiche noch weniger Steuern zahlen und Arme noch mehr ausgepresst werden bzw., dass sich der Sozialstaat noch mehr in Richtung us-amerikanische Verhältnisse bewegt. Er selbst war ja dagegen, dass er im Bundestag seine Nebeneinkünfte offenlegen muss und ist "Freund" von Black-Rock. Mehr Informationen über Merz z.B. bei "Die Anstalt".

in Restpommern! So etwas kommt nicht jeden Tag vor.

Es gibt Leser, die sich erdreisten, kritische Kommentare zu schreiben. Um das Echo anderer Leser/innen Stunden und Tage später verfolgen zu können, habe ich zu dem kritisierten Artikel ein Lesezeichen angelegt. Und es gibt Mitarbeiter des NK, die nicht nur den Kommentar, sondern den gesamten Artikel verschwinden lassen, um ihn in veränderter Formulierung und ohne Namenszeichnung des Autors ins Netz zu stellen, natürlich ist auch der Kommentar weg. Früher nannte man das Zensur, heute ist es arbeitsplatzsichernde Selbstdisziplin. Der NK ist eindeutig parteipolitisch präferiert.