Suspendierter Bürgermeister randaliert

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Gerd Walther in Psychiatrie eingewiesen

Gerd Walther ist am Donnerstag in die Psychiatrie eingewiesen worden.
Gerd Walther ist am Donnerstag in die Psychiatrie eingewiesen worden.
Christian Johner

Er soll nackt durch seinen Garten in Vogelsang-Warsin gelaufen sein – Ueckermündes suspendierter Bürgermeister ist zwangseingewiesen worden. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um Gerd Walther zu überwältigen.

Ueckermündes suspendierter Bürgermeister Gerd Walther (parteilos) ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Am Donnerstagmorgen riefen Walthers Nachbarn in Vogelsang-Warsin den Notarzt, weil der Politiker nach ihren Angaben nackt durch seinen Garten gelaufen sei. Die Notärztin verfügte vor Ort die Zwangseinweisung. Walther widersetzte sich und verschanzte sich im Haus. Alarmierte Polizisten eilten zu Walthers Haus. Der ssupendierte Bürgermeister habe erheblichen Widerstand grleistet. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und überwältigten ihn.

Gegen Walther liegen jetzt drei neue Strafanzeigen vor. Er soll einem Nachbarn die TV-Satellitenschüssel kaputt gemacht und bei einer Nachbarin Blumenkästen umgestoßen haben. Zudem erwartet ihn ein Verfahren wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt.

Walther war nach seiner Drogenbeichte im Nordkurier von seinem Posten freigestellt worden. Wenige Wochen später schnappte ihn die Polizei im Auto bei einer mutmaßlichen Drogenfahrt. Walthers Führerschein wurde eingezogen. Beamte entdeckten im Wagen weißes Pulver und eine Spritze. Einen ähnlichen Fund hatten Polizisten zuvor bei einer Durchsuchung von Walthers Haus gemacht. Ob es sich bei dem weißen Pulver um Drogen handelt, ist noch unklar. Das Ergebnis der Laboranalysen steht seit Monaten aus.

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