Scharfschützen und ihre Tarnung im Gelände wurden an dieser Station vorgestellt.
Scharfschützen und ihre Tarnung im Gelände wurden an dieser Station vorgestellt. T. Rienitz
Na, Jungs, wollt ihr mal einsteigen? Die Technikschau faszinierte viele Besucher, auch diese beiden Jungen.
Na, Jungs, wollt ihr mal einsteigen? Die Technikschau faszinierte viele Besucher, auch diese beiden Jungen. Simone Weirauch
So nah kommen zivile Besucher ansonsten der Militärtechnik und den Waffen im Jägerbataillon nicht.
So nah kommen zivile Besucher ansonsten der Militärtechnik und den Waffen im Jägerbataillon nicht. T. Rienitz
Oberstabsfeldwebel Schulz, Kompaniechef Major Kubiak und Ferdinandshofs Bürgermeister Gerd Hamm trafen sich auf dem Kaser
Oberstabsfeldwebel Schulz, Kompaniechef Major Kubiak und Ferdinandshofs Bürgermeister Gerd Hamm trafen sich auf dem Kasernengelände. Simone Weirauch
Bataillonschef Oberstleutnant Rene Ochs begrüßte die Gäste am Tag der offenen Tür in der Ferdinand-von-Sc
Bataillonschef Oberstleutnant Rene Ochs begrüßte die Gäste am Tag der offenen Tür in der Ferdinand-von-Schill-Kaserne. Simone Weirauch
Bundeswehr

Großes Interesse an Soldaten und ihrem Geschütz

Das Jägerbataillon 413 in Spechtberg zeigte seine Leistungsbereitschaft und technische Ausstattung in der Schill-Kaserne. Das Interesse der Zivilbevölkerung war riesig – mehr als 4000 Gäste kamen.
Torgelow

Seit dem Krieg in der Ukraine ist auch die Bundeswehr stärker in den Fokus der Gesellschaft gerückt. „Aber das Verhältnis zwischen uns und der Bevölkerung ist nicht erst jetzt, sondern schon lange eng und vertrauensvoll“, sagt Oberstleutnant Rene Ochs. Der Kommandeur des Jägerbataillons 413 in Torgelow begrüßte zum Tag der offenen Tür in der Ferdinand-von-Schill-Kaserne die Gäste aus der Region, weit über 4.000 Besucher schauten sich auf dem Kasernengelände um, darunter viele Familien mit Kindern. Auch Bürgermeister der Region besuchten die Kaserne, denn die Soldaten sind in der Garnisonsstadt Torgelow und den umliegenden Gemeinden zuhause. Darüber hinaus pflegen die Kommunen über Patenschaftsverträge intensive Kontakte zu den Soldaten.

Hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung

„Unsere Partnerschaft mit der 3. Kompanie besteht schon länger als 20 Jahre, und zum gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde gehören ganz selbstverständlich auch die Soldaten“, sagte Ferdinandshofs Bürgermeister Gerd Hamm. Oberstabsfeldwebel Schulz, der Spieß der Pateneinheit, erinnerte an die Veranstaltungen zum Volkstrauertag, an die Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge, an die Hilfe beim Aufbau der Weihnachtsmärkte, an Kameradschaftsabende im Schützenhaus und an die Präsenz der Bundeswehr bei Dorffesten. Die hohe Akzeptanz, die die Soldaten in der Bevölkerung und in der Kommunalpolitik der Region haben, sei jederzeit spürbar, versicherte Bataillonskommandeur Rene Ochs.

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Fahrten mit gepanzerten Transportern

Der Tag der offenen Tür bot nach drei Jahren Einschränkungen durch die Pandemie eine Gelegenheit, das gute Verhältnis zwischen Zivilbevölkerung und Soldaten ganz konkret zu leben. „Wir haben mit großem Aufwand verschiedene Stationen gestaltet, die zeigen, wie die Jäger hier ausgebildet werden und was sie leisten können“, sagte der Bataillonschef. Jeder könne sich ein Bild von der fundierten Ausbildung der Soldaten machen. Eine beeindruckende Waffenschau, Info-Stände zum Leben im Felde, zum militärischen Nahkampf oder zur militärischen Fitness, mehrere Vorführungen der Jäger im Orts- und Raumkampf sowie eine Drohnenschau wurden den Besuchern geboten. Und nicht wenige ließen sich bei einer Fahrt mit einem gepanzerten Transporter so richtig durchschütteln.

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