STADTVERTRETUNG

Grünes Lichtfür Eggesiner Baupläne

Solarfeld, Radwege-Pflegestützpunkt, Schulanbau, Schülerfreizeitzentrum – die Eggesiner haben den Weg frei gemacht für wichtige Bauvorhaben. Aber da gibt es auch immer wieder Hürden.
Das alte Bahnhofsgebäude neben der Eggesiner Naturparkstation wird zum Pflegestützpunkt für die Radwege in der
Das alte Bahnhofsgebäude neben der Eggesiner Naturparkstation wird zum Pflegestützpunkt für die Radwege in der Region umgebaut. Im August soll es losgehen. NK-Archiv
Dieses Bild entstand vor einem Jahr. Im Juni 2019 war die Freude groß, als die Eggesiner die Fördermittelzusage f&u
Dieses Bild entstand vor einem Jahr. Im Juni 2019 war die Freude groß, als die Eggesiner die Fördermittelzusage für die Erweiterung ihrer Grundschule erhielten. Im Juni 2020 haben sie immer noch keine Baugenehmigung für den Schulbau. NK-Archiv
Eggesin.

Am liebsten würden die Eggesiner sofort loslegen, in der jüngsten Sitzung der Stadtvertreter herrschte trotz der Corona-Beschränkungen Aufbruchstimmung. Die Abgeordneten gaben jetzt grünes Licht für mehrere Baupläne, die in der Randowstadt schon länger geschmiedet werden. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den 23,5 Hektar großen Solarpark auf einem einstigen Militärgelände sind mit dem positiven Votum der Stadtvertreter jetzt gegeben. Auch eine Umwidmung des Geländes von einer Sonderfläche für die Bundeswehr in eine Sonderfläche für Photovoltaik ist genehmigt, der Flächennutzungsplan kann entsprechend geändert werden.

Die Stadtvertreter stimmten auch dem Bau von zwei Buswartehäuschen zu und beauftragten Bürgermeister und Verwaltung mit der Leistungsausschreibung für den Radwege-Pflegestützpunkt sowie für den Erweiterungsbau an der Grundschule. Ein eindeutiges Ja der Stadtvertreter gab es auch für die Pläne der Stadt, das Umfeld des Schülerfreizeitzentrums neu zu gestalten.

Zeit drängt bei Bauplänen für die Grundschule

Aber auch Ungeduld schwang bei der Abstimmung mit, denn ginge es nach dem Willen der Stadtvertreter, der Stadtverwaltung und der Bürger, dann müsste alles viel schneller gehen. Vor allem drängt die Zeit bei den Bauplänen für die Grundschule. Die Ferien haben begonnen, aber die Baugenehmigung für die Grundschule fehlt immer noch, sagte Stadtvertreterin Christhild Hansow. „Wir sind in engem Kontakt mit dem Kreisbauamt, aber die Brandschutzbestimmungen für eine Schule sind sehr umfangreich“, sagte Bauamtsleiterin Kathleen Fleck.

Sie hoffe sehr, dass die Genehmigung noch im Juli erteilt werden kann. Eigentlich wollte die Stadt schon im Frühjahr die Leistungen ausschreiben. Für den Erweiterungsanbau sind zwei Klassenräume, ein Werkraum, ein Mehrzweckraum, WC-Räume und ein Pausen- und Aufenthaltsraum mit Zugang zum Schulhof geplant.

Großer Unmut über schleppende Arbeiten an Straße

Auch die Umbaupläne für den alten Bahnhof zur Pflegestation für Radwege sind schon älter. Anfang August soll es nun aber losgehen. Von diesem Stützpunkt aus sollen die kommunalen Radwege in der Region in einen besseren Zustand gebracht werden. Die meisten Gemeinden des Amtes beteiligen sich an diesem Vorhaben.

Großer Unmut herrscht über die schleppenden Bauarbeiten in der Karl-Marx-Straße. „Wir haben eine bessere personelle Besetzung der Baustelle und einen neuen Bauzeitenplan eingefordert“, sagte Bürgermeister Dietmar Jesse. Er bittet die betroffenen Anwohner, bei den wöchentlichen Bauberatungen vor Ort ruhig auch einmal persönlich vorzusprechen.

 

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