Coronavirus

HaffNet-Teams bereit fürs Impfen im Akkord in Torgelow

Die Teams des Ärztenetzwerkes HaffNet unterstützen auch in der vierten Welle die Impfaktionen im Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Impfen im Akkord: Die Teams des HaffNet haben darin reichlich Erfahrung. Nun unterstützen sie erneut das landesweite Impf
Impfen im Akkord: Die Teams des HaffNet haben darin reichlich Erfahrung. Nun unterstützen sie erneut das landesweite Impfen. Die nächste große Aktion startet am zweiten Adventswochenende in der Torgelower Stadthalle (Archivfoto). NK-ARchiv
Ueckermünde

Auch am Haff zieht das Impftempo wieder an. Die mobilen Teams des Haffnet, die bereits seit Dezember 2020 tausende Menschen in Seniorenheimen und bei freien Impfaktionen in der Stadthalle Torgelow mit der ersten und zweiten Corona-Schutzimpfung versorgt haben, stehen für weitere konzentrierte Impfaktionen bereit. „In den Seniorenheimen sind unsere Teams bereits im Einsatz und werden noch bis Weihnachten dort impfen“, sagt HaffNet-Geschäftsführer Andreas Meinhold. Am zweiten Adventswochenende wird dann wieder bei einem Großeinsatz in Torgelow im Akkord geimpft. „Wir haben pro Tag 700 Impfdosen und hoffen, dass es reicht“, sagt Meinhold.

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mRNA-Impfstoff wird verabreicht

Verabreicht werden Erstimpfung, Zweitimpfung und auch die Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung), geimpft wird mit einem mRNA-Impfstoff. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jeder sollte den Ausweis, den Impfausweis und durchaus auch den Medikamentenplan mitbringen. Da sich bei anderen freien Impfaktionen gezeigt hat, dass sich immer wieder lange Warteschlangen bilden, werden in Torgelow nummerierte Marken verteilt. „Damit soll verhindert werden, dass jemand lange ansteht und am Ende doch nicht geimpft werden kann, weil der Impfstoff nicht ausreicht“, erklärt Meinhold.

Kreuzung der Impfstoffe sei gewollt

Die HaffNet-Impfteams sind am Sonnabend, 4. Dezember, von 9 bis 17 Uhr in der Stadthalle Torgelow, Ukranenstraße 5, und am Sonntag, 5. Dezember, von 9 bis 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus Torgelow, Blumenthaler Straße 18. „Die Stadthalle ist für den 5. Dezember vermietet, aber wir können auch im Mehrgenerationenhaus fünf Impfstraßen aufbauen“, sagt Meinhold und ermuntert jeden, von dem Impfangebot Gebrauch zu machen. Wenn bei einem Impfwilligen die Zweitimpfung vielleicht noch nicht ganz sechs Monate zurückliegt, kann er in Abstimmung mit dem Arzt dennoch eine Auffrischungsimpfung erhalten. „In Absprache mit dem RKI soll aber in der Regel nach sechs Monaten geboostert werden, nur bei einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson ist das nach vier Wochen möglich“, erklärt Meinhold. Eine Impfung sei auch für Immungeschwächte empfohlen. Gewollt sei zudem eine Kreuzung der Impfstoffe. „Die Ärzte im HaffNet-Verbund impfen zwar auch in ihren Praxen, aber über solche Aktionen wie am 2. Advent in Torgelow erreichen sie viel mehr Menschen“, sagt Meinhold. Die Ärzte können sich dabei auf die Patienten konzentrieren, die gesamte Dokumentation übernimmt das HaffNet. Es gibt im Dezember zwei weitere freie Impfaktionen des HaffNet, die Termine werden noch bekannt gegeben.

Und hier die Übersicht über die Testcenter: www.nordkurier.de/TestMV

Kein ständiges Impfzentrum für Uecker-Randow

In der Uecker-Randow-Region wird es vorläufig kein ständig besetztes Impfzentrum geben. Stattdessen soll ein mobiles Impfteam Termine in Pasewalk (montags) und Löcknitz (dienstags) anbieten, wie Kreissprecher Achim Froitzheim auf Nachfrage sagte. Das Impfangebot im Landkreis Vorpommern-Greifswald werde schon seit mehreren Wochen hochgefahren. Derzeit gebe es zwei mobile Teams für Altenpflegeheime und die verschiedenen Außenstandorte. Das kreisliche Konzept zum Aufbau der Impfinfrastruktur sehe insgesamt zehn mobile Teams vor, um stetige Angebote in der Fläche des Landkreises anbieten zu können, so Froitzheim. Die Bundeswehr sei bislang nicht – wie einst in die Impfkampagne in Pasewalk – eingebunden. Man habe aber Hilfeleistungsanträge gestellt, sagte der Kreissprecher.

Terminvereinbarungen für Impfungen im Impfzentrum und Außenstandorten sollen über die Hotline des Landes 0385 20271115 erfolgen.

 

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