WEGEN CORONA

Hafftage und Haff-Sail in Ueckermünde wieder abgeblasen

Zwei große Volksfeste im Seebad Ueckermünde fallen in diesem Jahr zum wiederholten Male aus. Trotz der Corona-Pandemie will die Stadt aber nicht komplett auf Veranstaltungen verzichten.
Auch in diesem Jahr wird es im Ueckerpark (hier noch vor der Sanierung) keine Großveranstaltungen geben.
Auch in diesem Jahr wird es im Ueckerpark (hier noch vor der Sanierung) keine Großveranstaltungen geben. NK-ArchivNiemann
Ueckermünde ·

Nach dem trüben Corona-Jahr 2020 ohne Großveranstaltungen in der Haff-Region droht dem partyhungrigen Volk 2021 ein ähnliches Schicksal. Zumindest für zwei große Stadtfeste in Ueckermünde gibt es keinerlei Hoffnung mehr auf eine Austragung.

„Leider müssen auch für das Jahr 2021 die Haff-Sail und die Ueckermünder Hafftage abgesagt werden”, sagte Ueckermündes Bürgermeister Jürgen Kliewe. Man habe sich nach Gesprächen mit dem langjährigen Partner Großmarkt Rostock GmbH zu diesem Schritt entschlossen, teilte die Stadt mit. „Derartige Großveranstaltungen können nicht von heute auf morgen vorbereitet werden und die Deadline für den Start der Vorbereitungen ist nun vorbei. Leider lässt das derzeitige Coronageschehen keine andere Möglichkeit zu”, erklärte Kliewe.

Ihm zufolge sei nicht erkennbar, dass im Frühjahr oder Sommer wieder Veranstaltungen mit weit über 1.000 Gästen möglich sein werden: „Dies ist jedoch die Größenordnung, die für die wirtschaftliche Durchführung der Feste benötigt wird.”

Kliewe: Unter bestimmten Voraussetzungen

Fast genau vor einem Jahr wurden der Neubau der Bühne und die Umgestaltung des Ueckerparks fertiggestellt. Auf eine richtige Einweihung wartet die Bühne aber noch, denn seitdem fanden im Ueckerpark nur kleinere Events statt. Ganz auf Veranstaltungen im Ueckerpark verzichten will die Stadt Ueckermünde in diesem Jahr aber nicht. „Die Großmarkt Rostock GmbH hat ein Veranstaltungs- und Hygienekonzept geschrieben, nach welchem die Durchführung von Schaustelleraktivitäten unter bestimmten Voraussetzungen möglich erscheinen”, sagte Jürgen Kliewe.

Dieses Konzept soll auf Genehmigungsfähigkeit geprüft werden, sodass dann nach Angaben des Seebades im Ueckerpark zumindest am ersten Juniwochenende und Ende Juli der Besuch dieser Freizeitaktivitäten möglich sein könnte.

„Natürlich muss dies mit den dann jeweils geltenden Bestimmungen bezüglich Corona abgeglichen werden”, sagte Kliewe und fügte hinzu: „Wir könnten dann wenigstens im zweiten Jahr nach der Fertigstellung des Ueckerparkes mit seinen hervorragenden Bedingungen eine öffentliche Nutzung in kleinerem Rahmen anstreben.”

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Kommentare (1)

Mehr fällt den Verantwortlichen der Bundesregierung, der Landes- und Landkreis- u. Ortsführung nicht ein.
Hat in der ganzen Landschaft nicht Einer den Mut, Impfstoffe für die besonders betroffenen Regionen reinzuholen? Wer will Sputnik nicht? Wer nimmt für eine solche politisch motivierte Haltung Tote in Kauf und Überlastung der Intensivstationen?
Überlasst endlich den mündigen Bürgern die Entscheidung zur Impfung mit einem Impfstoff, der schon in 50 Ländern verimpft wird.
Und dann Veranstaltungen, an denen die Impfung die Bedingung zum Eintritt ist. Oder ein Negativtest!