NACH DROGEN-BEICHTE

Hausdurchsuchung bei Ueckermündes Bürgermeister

Die Drogen-Beichte des Ueckermünder Rathauschefs Gerd Walther beschäftigt weiter die Behörden. Die Staatsanwaltschaft ist sogar in Walthers Heimatdorf gewesen.
Thomas Krause Thomas Krause
Bürgermeister Gerd Walther
Bürgermeister Gerd Walther NK-Archiv
Ueckermünde.

Die Diskussionen um die Drogenbeichte des Ueckermünder Bürgermeisters Gerd Walther (Die Linke) dürften weiter an Schärfe gewinnen. Auf Nachfrage des Nordkurier erklärte die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch, dass es inzwischen eine Hausdurchsuchung bei Gerd Walther gegeben habe – wegen des Verdachts des Erwerbs und Besitzes von Drogen. Dabei seien Gegenstände sicher gestellt worden, nähere Einzelheiten dazu wollte ein Behördensprecher nicht machen. Diese Gegenstände würden derzeit untersucht, heißt es weiter.

Die Durchsuchung von Walthers Haus fand bereits am 27. Februar statt, genau zehn Tage nach der öffentlichen Drogenbeichte des Ueckermünder Rathauschefs im Nordkurier. Der Behördensprecher sagte, dass man diese Hausdurchsuchung so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit fern halten wollte. Auch zum Schutz des Beschuldigten, der in der Öffentlichkeit stehe.

Von Äußerungen distanziert

Gerüchte um den Drogenkonsum des Ueckermünder Bürgermeister kursieren seit gut zwei Jahren, bevor sich Gerd Walther offenbart hatte. Inzwischen hat sich der 47-Jährige, der seit dieser Woche von Anwalt Peter-Michael Diestel vertreten wird, von seinen Äußerungen distanziert.

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