UECKERMüNDE RüSTET SICH FüR DIE ZUKUNFT

Hier entstehen Luxus-Wohnungen für betuchte Zuzügler

Für den Dreigeschosser, der in Ueckermünde Ost entsteht, gibt es schon zum Richtfest viele Miet-Interessenten. Etwa die Hälfte von ihnen stammt nicht aus dem Seebad.
Holger Schacht Holger Schacht
UWG-Geschäftsführer Norbert Raulin, Bauamtsleiter Jürgen Kliewe, Vorarbeiter Wilfried Türk (links) und Vize-Stadtpräsident Carsten Seeger (rechts) freuen sich über das Interesse an Wohnungen in dem luxuriösen Neubau. Foto: Holger Schacht
UWG-Geschäftsführer Norbert Raulin, Bauamtsleiter Jürgen Kliewe, Vorarbeiter Wilfried Türk (links) und Vize-Stadtpräsident Carsten Seeger (rechts) freuen sich über das Interesse an Wohnungen in dem luxuriösen Neubau. Foto: Holger Schacht
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Ueckermünde.

48 Hammerschläge von UWG-Geschäftsführer Norbert Raulin, dann war der letzte Nagel drin, und in Ueckermünde Ost konnte Richtfest gefeiert werden. In der Geschwister-Scholl-Straße, wo vor sechs Jahren ein Plattenbau abgerissen worden ist, entsteht gerade ein neuer Dreigeschosser mit zwölf Mietwohnungen. Von denen werden acht zwei Zimmer (65 Quadratmeter) und vier drei Zimmer (75 Quadratmeter) haben. Raulin: „Wir haben bereits zahlreiche Interessenten, etwa die Hälfte stammt nicht aus Ueckermünde.“

"Hochwertiger Wohnraum ist gefragt"

Ueckermündes Bauamtsleiter Jürgen Kliewe ist froh über den Neubau: „Hochwertiger Wohnraum ist gefragt in der Haff-Region.“ In dieser Hinsicht hat der Neubau, in den die UWG 1,2 Millionen Euro investiert, einiges zu bieten. Alle Wohnungen werden mit Wohnküchen und Fußbodenheizungen ausgestattet, haben einen Balkon beziehungsweise eine Loggia. Zudem wird‘s einen Fahrstuhl und einen Fahrradabstellraum geben. Die Quadratmeter-Miete liegt zwischen 7,50 Euro und 10 Euro kalt.

Zum Jahrswechsel könnten die Ersten einziehen

Raulin zeigte sich zufrieden: „Das Gebäude ist schön und passt in die Landschaft.“ Dann dankte er den Arbeitern, die den Bau „zügig vorangetrieben“ hätten. Schon zum Jahreswechsel, so die jetzigen Pläne, könnten die ersten Mieter einziehen. 150 Einwohner hat die Stadt Ueckermünde laut Bauamtsleiter Kliewe trotz vieler Zuzüge in den vergangenen drei Jahren verloren. „Menschen, die zum Beispiel aus Süddeutschland ans Haff ziehen, erwarten hohe Wohnstandards, für die sie auch bezahlen wollen“, sagte Kliewe.

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Kommentare (1)

....man sollte doch eher neuen bezahlbaren Wohnraum für die Menschen schaffen, die schon "länger hier leben." Und auch um die jüngeren Menschen vor dem Abwandern in die westlichen Bundesländer abzuhalten. Was möchte man aus Ueckermünde machen? Eine Seniorenstadt .......