RAUBÜBERFALL AM HELLLICHTEN TAG

Hier überfielen feige Räuber die Torgelower Rentnerin

Nach dem Raubüberfall auf eine Rentnerin (84) in Torgelow laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Die Beamten bildeten für den Fall eine eigene Ermittlungsgruppe. Die Polizei zeigt sich „empört“ über die „hohe Aggressivität“ der Täter.
Holger Schacht Holger Schacht
Die Tat geschah an dieser Bank. Im Hintergrund führt die Rathausbrücke über die Uecker direkt zur Ueckerpassage. Der Tatort liegt im Treidelweg. In ihrer Ursprungspressemeldung verlegte die Polizei durch einen Übermittlungsfehler den Tatort zunächst in die Pablo-Neruda-Straße, korrigierte am Dienstag den Fehler.
Die Tat geschah an dieser Bank. Im Hintergrund führt die Rathausbrücke über die Uecker direkt zur Ueckerpassage. Der Tatort liegt im Treidelweg. In ihrer Ursprungspressemeldung verlegte die Polizei durch einen Übermittlungsfehler den Tatort zunächst in die Pablo-Neruda-Straße, korrigierte am Dienstag den Fehler.
Torgelow.

Das Wort „schäbig“ ist noch zu harmlos im Zusammenhang mit dieser Tat, „mies“ und „fies“ trifft es schon eher, angemessen aber erscheint das grobe „Pfui, Teufel!“ Nach dem feigen Überfall auf Rentnerin Ruth K. in Torgelow sind die beiden Räuber weiter auf der Flucht. Polizeisprecher Jörg-Peter Käding von der Polizeiinspektion Anklam: „Die Polizei ist besonders empört über die hohe Aggressivität der Täter. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Um die Tat schnellstmöglich aufklären zu können, wurde bei der Kripo Ueckermünde eigens für den Fall eine Ermittlungsgruppe gebildet.“

Die Überfallene lag im eigenen Blut

Ruth R. wurde am Montag gegen 12.10 Uhr am Treidelweg von hinten durch einen Schlag gegen den Kopf getroffen, erlitt eine Platzwunde, stürzte. Dann rissen ihr die Räuber die Handtasche weg und flüchteten. Anwohner fanden die hilflose Frau und riefen den Rettungsdienst: „Sie lag da in ihrem Blut.“

Nach der Tat herrscht am Tatort bei Passanten Fassungslosigkeit: „Ein Überfall am helllichten Tag in einer belebten Gegend – damit rechnet hier doch niemand.“ Der Treidelweg liegt nur etwa 200 Meter vom Torgelower Rathaus entfernt, ist in Reichweite der Ueckerpassage.

Die Seniorin konnte das Krankenhaus verlassen

Ruth K. konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. „Das Opfer befindet sich auf dem Weg der Besserung, davon konnten sich unsere Beamten im Gespräch überzeugen“, sagte Polizeisprecher Käding. Ihre Tochter kümmert sich um sie, Nachbarn beschreiben Ruth K. als „vital“: „Die Frau ist häufig zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs.“

Mit ihrer Handtasche erbeuteten die Täter Bargeld in lediglich zweistelliger Euro-Höhe, Personalausweis und EC-Karte. Einer der Täter hat ein Pickelgesicht, trug eine graue Kapuzenjacke. Der zweite Täter trug eine dunkle Kapuzenjacke. Bei beiden Räubern waren die Kapuzen über die Köpfe gezogen. Sie sind etwa 20 Jahre alt, hellhäutig, vom Typ her Europäer. Hinweis-Telefon der Polizei: 039771-82224.

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Kommentare (1)

... mutige Räuber und von denen überfallen zu werden? Was bedeutet "Bargeld in lediglich zweistelliger Euro-Höhe" erbeutet zu haben? Sollten Räuber vorher recherchieren, ob sich ein Raub oder Überfall lohnt?