IN HEINRICHSRUH

Ein Hochhaus für Feuerwehrauto "Heinrich"

Mit einem Fest haben die Heinrichsruher Kameraden ihre neue Fahrzeughalle eingeweiht. Damit hat Torgelow ein Fusions- versprechen für das Dorf eingelöst.
Simone Weirauch Simone Weirauch
Die Heinrichsruher Löschgruppe ist stolz auf ein ihr Fahrzeug und die passende neue Unterstellhalle. Wahrscheinlich werden die Kameraden auch bald einen Namen für das „hohe Haus“ finden. Das Fahrzeug heißt schon mal „Heinrich“.
Die Heinrichsruher Löschgruppe ist stolz auf ein ihr Fahrzeug und die passende neue Unterstellhalle. Wahrscheinlich werden die Kameraden auch bald einen Namen für das „hohe Haus“ finden. Das Fahrzeug heißt schon mal „Heinrich“. Simone Weirauch
Staatssekretär Patrick Dahlemann, Ortsgruppenführer Karl-Heinz Ott und Bürgermeisterin Kerstin Pukallus haben das Schild enthüllt, das bisher am alten Gerätehaus befestigt war.
Staatssekretär Patrick Dahlemann, Ortsgruppenführer Karl-Heinz Ott und Bürgermeisterin Kerstin Pukallus haben das Schild enthüllt, das bisher am alten Gerätehaus befestigt war. Simone Weirauch
Kreisfeuerwehrchef Marko Stange dankt dem Heinrichsruher Wehrchef Karl-Heinz Ott. Fotos: S. Weirauch
Kreisfeuerwehrchef Marko Stange dankt dem Heinrichsruher Wehrchef Karl-Heinz Ott. Simone Weirauch
Heinrichsruh.

„Heinrich“ heißt das neue Tragkraftspritzenfahrzeug – kurz TSF – der Heinrichsruher Löschgruppe, und es hat seinen sicheren Platz seit kurzem in einer nigelnagelneuen Unterstellhalle gleich neben dem Gemeindehaus. „Ich bin ganz sicher, dass die Kameraden auch für diese Halle bald einen gefälligen Namen gefunden haben“, sagte Torgelows Bürgermeisterin Kerstin Pukallus bei der feierlichen Einweihung des Gebäudes.

Hohes Haus für "Heinrich"

Einen passenden Namen zu finden, das dürfte den Heinrichsruher Kameraden nicht schwerfallen. Zumal die Fahrzeughalle, die bereits vor einigen Monaten in Thermoleichtbauweise aus vorgefertigten Teilen errichtet worden ist, wegen ihrer Höhe ein recht ungewohntes Bild im Dorf abgibt. „Die Vorschriften sind nun einmal so, das Tor muss mindestens vier Meter hoch sein – alle weiteren Maße ergeben sich daraus“, erklärte Torgelows Wehrführer Lars Cornelius.

Das neue Feuerwehrfahrzeug für die Heinrichsruher ist das eingelöste Versprechen aus den Fusionsverhandlungen vor fünf Jahren. „Dass dafür dann auch eine neue Fahrzeughalle gebraucht wird, war uns von vornherein klar“, sagte Kerstin Pukallus. Aber die bürokratischen Mühlen mahlen nun einmal langsam. Lange hat die Stadt nach Fördermöglichkeiten gesucht. Erst eine Sonderbedarfszuweisung aus dem Land über rund 49 000 Euro und 50 000 Euro aus dem Vorpommernfonds ermöglichten es der Kommune, mit dem Bau in Heinrichsruh zu beginnen.

Gesamtkosten bei 115.000 Euro

Die Gesamtkosten bezifferte die Bürgermeisterin auf 115.000 Euro. Hilfreich erwies sich dabei die gute Idee von Ortsvorsteher Manfred Tank, lediglich eine Fahrzeughalle zu bauen und die Umkleide- und Schulungsräume für die Kameraden im Gemeindehaus einzurichten. Dadurch entstand nur ein Bruchteil der Kosten, die ein komplettes neues Gerätehaus verursacht hätte. Sparsam waren sie schon immer in Heinrichsruh.

Die Torgelower Bürgermeisterin dankte den Heinrichsruhern für ihr Vertrauen. Dankende Worte gab es auch für den früheren Wehrführer Bernhard Ruh, der das neue TSF vorübergehend in seiner privaten Scheune beherbergt hatte. Für die Löschtruppe in Heinrichsruh sind nun gute technische Bedingungen geschaffen worden, die wichtig sind für die Einsatzfähigkeit der 17 aktiven Kameraden und für den Zusammenhalt der gesamten Truppe, sagte Wehrführer Lars Cornelius.

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