Jürgen Kliewe führte die Amtsgeschäfte als Bürgermeister von Ueckermünde bereits seit der Absetzung von Gerd Walther im vergangenen Jahr. Nun hat er sich bei der Wahl durchgesetzt.
Jürgen Kliewe führte die Amtsgeschäfte als Bürgermeister von Ueckermünde bereits seit der Absetzung von Gerd Walther im vergangenen Jahr. Nun hat er sich bei der Wahl durchgesetzt. Wolfram Kastl
Bürgermeisterwahl

Jürgen Kliewe setzt sich in Ueckermünde durch

Erst weit nach Mitternacht stand endgültig fest: Der Favorit im Rennen um Ueckermündes Bürgermeister-Posten hat sich auch tatsächlich durchgesetzt.
Ueckermünde

Die Ueckermünder haben sich mit einer klaren Mehrheit für ihren neuen Bürgermeister entschieden. Und der heißt Jürgen Kliewe. Drei Kandidaten standen am Sonntag zur Wahl, trotzdem konnte der amtierende Bürgermeister auf Anhieb deutlich mehr als 50 Prozent aller Wählerstimmen auf sich vereinen - 60,43 Prozent betrug das Ergebnis, als es um 1.50 Uhr endlich verkündet wurde. Zuvor hatte sich die Auszählung der Briefwahl-Stimmen in die Länge geozgen.

„Ich freue mich, dass ich in allen bisher ausgezählten Wahlbezirken die Mehrheit der Stimmen erhalten habe und mir die Menschen das Vertrauen geben“, hatte Kliewe schon lange vorher am späten Sonntagabend gesagt. Er hatte den Wahlabend in seinem Büro verbracht und die Wahlergebnisse dabei über das Internet verfolgt. Hinter Kliewe landete der zweite Einzelbewerber André Klink bei dem vorläufigen Ergebnis vor Veit Degenkolb, der für das Bündnis „Für-Ue.de“ antrat.

CDU bleibt stärkste Kraft in der Stadtvertretung

Auch bei der Wahl der Ueckermünder Stadtvertretung waren bis zum Redaktionsschluss alle Stimmen bis auf die Briefwahlstimmen ausgezählt. „Für-Ue.de“ ist dabei der große Gewinner und hat mit einem offensiven Wahlkampf nach dem vorläufigen Ergebnis 16,78 Prozent der Wähler überzeugt. Das Bündnis würde demnach als drittstärkste Kraft in die Stadtvertretung einziehen. Unangefochten stärkste Fraktion bleibt die CDU, gefolgt von der Linkspartei. Ebenfalls mit mehreren Sitzen darf die SPD rechnen.

 

 

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