GEPLANTE SCHLIEßUNG

Kampf um die Ueckermünder Jugendherberge

Ueckermündes Bürgermeister Jürgen Kliewe und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann wollen die geplante Schließung der Jugendherberge in Bellin nicht hinnehmen.
Holger Schacht Holger Schacht
Die Jugendherberge im Ueckermünder Ortsteil Bellin liegt in unmittelbarer Nähe zum Badestrand. Sie verfügt über 25 Zimmer.
Die Jugendherberge im Ueckermünder Ortsteil Bellin liegt in unmittelbarer Nähe zum Badestrand. Sie verfügt über 25 Zimmer. Simone Weirauch
Ueckermünde.

Wie angekündigt, gehen die Verantwortlichen der Stadt Ueckermünde nach der Entscheidung des Deutschen Jugendherbergsverbandes (DJH), die Jugendherberge Bellin zu Ende November aus betriebswirtschaftlichen Gründen zu schließen, nicht einfach zur Tagesordnung über. Ueckermündes Bürgermeister Jürgen Kliewe: „Wir werden diese unsägliche Entscheidung nicht hinnehmen. Wir wurden nicht einmal offiziell über sie informiert.“

Deshalb setzte Kliewe ein Schreiben an den DJH-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern in Rostock auf, will mit dessen Vorsitzenden Kai-Michael Stybel das Gespräch suchen. „Dabei steht natürlich auch die Frage im Raum, was da vorgesehen ist“, sagte Kliewe. Beim Termin mit Stybel dürfte er prominente Unterstützung bekommen. Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) will beim Treffen dabei sein.

Verband hält die Herberge für unrentabel

Während des Gespräches wird Stybel auf eine langfristige Standort- und Marktanalyse verweisen, nach der die Jugendherberge in Bellin (115 Betten, bis zu 10 000 Übernachtungen jährlich) wirtschaftlich nicht tragfähig sei. Die Nachfrage für Kinder- und Jugendreisen in Mecklenburg-Vorpommern sei rückläufig, insbesondere Schul- und Vereinsfahrten würden weniger nachgefragt, hieß es in einer Mitteilung des Verbandes. Die Liegenschaft in Bellin gehört dem DJH. Er könnte Grundstück und Gebäude verkaufen wollen.

 

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Kommentare (1)

Es liegt nahe, dass ein Verkauf geplant ist. Wo es doch nun aufwärts geht, mit den Grundstückspreisen in Strandnähe in dieser Region. Wenn es nicht mehr zu ändern ist, sollte sich die Stadt Ueckermünde um den Erwerb dieses Grundstückes bzw. Gebäude bemühen.
Grundsätzlich gut zu hören, dass Herr Kliewe und Herr Dahlemann, es so..... nicht einfach hinnehmen wollen.