FERDINANDSHOF ATMET AUF

Katastrophe abgewendet, Gutshaus vermietet!

Das gerade für Millionen Euro sanierte Gutshaus in Ferdinandshof hat einen Mieter. Eine gemeinnützige Einrichtung zieht in das Haus ein. Die Gemeinde kann damit den Super-Gau abwenden.
Thomas Krause Thomas Krause
Glückwunsch! Bürgermeister Gerd Hamm begrüßt die neue „Gutshaus-Chefin“ Karin Hahn vom Diakonie-Pflegedienst.
Glückwunsch! Bürgermeister Gerd Hamm begrüßt die neue „Gutshaus-Chefin“ Karin Hahn vom Diakonie-Pflegedienst. Thomas Krause
Prachtvoll sieht es aus – das Gutshaus in Ferdinandshof. Künftig wird dort die Diakonie ihren Sitz haben.
Prachtvoll sieht es aus – das Gutshaus in Ferdinandshof. Künftig wird dort die Diakonie ihren Sitz haben. Thomas Krause
Christian Fuchs (links) und Klaus Krooß von der Aufzugsfirma Wisag aus Gotha sind mit den letzten Arbeiten im Gutshaus beschäftigt.
Christian Fuchs (links) und Klaus Krooß von der Aufzugsfirma Wisag aus Gotha sind mit den letzten Arbeiten im Gutshaus beschäftigt. Thomas Krause
Ferdinandshof.

Für Ferdinandshof dürfte es sein, als wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen sind: Die Gemeinde hat für das sanierte Gutshaus einen Mieter gefunden! Die Diakonie-Pflegedienst gGmbH zieht in das denkmalgeschützte Gebäude ein. Geschäftsführerin Gabriele Schumacher unterschrieb am Mittwoch den Mietvertrag. „Wir waren schon lange auf der Suche nach einem neuen Domizil hier und sind sehr froh, so ein schönes Haus gefunden zu haben“, sagte sie.

Die ersten Umzugskartons stehen bereits in den Räumen, spätestens zu Weihnachten will die Diakonie das Gutshaus ganz in Beschlag genommen haben. „Das Weihnachtsfest möchten wir schon gern im neuen Haus feiern“, sagte die Geschäftsführerin. Auf der unteren Etage soll künftig der ambulante Pflegedienst mit Tagesbetreuung seinen Platz haben. Oben sind drei Appartments und Räume für ein so genanntes Pflegehotel vorgesehen.

Für die Gemeinde Ferdinandshof ist der Einzug der Diakonie sozusagen Rettung in höchster Not. Denn hätte man bis zum nächsten Jahr keinen Mieter gefunden, hätte die Gemeinde Fördergelder an das Land zurückzahlen müssen. Denn in das mit knapp drei Millionen Euro sanierte Gebäude sind auch etliche Steuergelder geflossen.

 

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