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Kipperfahrer legt Ueckermünde lahm

Von dieser Station in Zarowmühl hat ein Lkw ein Stromkabel abgerissen. Das führte zum Stromausfall.
Von dieser Station in Zarowmühl hat ein Lkw ein Stromkabel abgerissen. Das führte zum Stromausfall.
Lutz Storbeck

Blackout in Ueckermünde: Ein Kipperfahrer fuhr in eine Stromleitung, danach ging nichts mehr.

Für mehr als eine Stunde waren am Mittwoch Nachmittag die Ueckermünder Altstadt sowie die Haffdörfer Grambin und Mönkebude ohne Strom, nachdem ein Kipperfahrer mit seinem Fahrzeug eine Stromleitung bei Zarowmühl zerissen hatte. Dem Lkw-Fahrer ist nichts passiert, aber die Einwohner mussten mehr als 60 Minuten lang ohne Energie auskommen.

Der Netzbetreiber E.dis hatte unmittelbar nach dem Vorfall die Leitung abgeschaltet und eine Notschaltung hergestellt, so dass gegen 16.20 Uhr wieder Strom an die Abnehmer geliefert werden konnte.

Die Ueckermünder und die Belliner Feuerwehr waren alarmiert worden, weil zunächst von einem Flächenbrand bei Zarowmühl infolge des zerstörten Kabels die Rede war. Das hat sich nicht bewahrheitet, so dass die Löschtruppen nur vorsorglich das Gelände bewässert haben, um einen eventuellen späteren Brand ausschließen zu können.