DREI TOTE SOLDATEN

Kramp-Karrenbauer zeigt sich nach Horror-Unfall bestürzt

Ein mit Soldaten voll besetztes Auto ist bei Torgelow gegen einen Baum gekracht. Drei der Insassen sind gestorben. Jetzt äußerte sich die Verteidigungsministerin zu dem Unfall.
dpa
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben.
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben. ZVG/FW Torgelow
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben.
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben. ZVG/FW Torgelow
Torgelow.

Drei junge Soldaten im Alter von 20 bis 23 Jahren sind bei einem schweren Verkehrsunfall in Torgelow ums Leben gekommen. Eine 21 Jahre alte Bundeswehrangehörige und ein gleichaltriger Soldat, die mit im Auto saßen, trugen schwere Verletzungen davon.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am Ortsausgang von Torgelow. Die Kleinstadt in Vorpommern ist Heimat des Jägerbataillons 413 und zählt mit rund 1600 dort stationierten Soldaten zu den größten Bundeswehrstandorten in Ostdeutschland.

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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zeigte sich bestürzt über den tragischen Verkehrsunfall. „Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Angehörigen, Freunden und Kameraden. Der verletzten Soldatin und dem verletzten Soldaten wünsche ich von Herzen eine möglichst schnelle und vollständige Genesung”, teilte sie über Twitter mit.

Auto prallte gegen einen Baum

Nach Polizeiangaben war der Wagen des 23-Jährigen am Donnerstag gegen 23 Uhr beim Umfahren einer Verkehrsinsel zwischen Torgelow und Hammer aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Der Fahrer und zwei 20 und 23 Jahre alte Männer in dem Auto starben. Die 21-jährige Frau wurde im Wagen eingeklemmt und wie ein gleichaltriger Mann schwer verletzt. Sie seien mit einem Hubschrauber und einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, hieß es.

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Nach Angaben der Bundeswehr stammten die Insassen des Unglücksfahrzeuges aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Brandenburg. Ein Sprecher der Bundeswehr sagte dem Nordkurier, dass sie in der Kaserne Spechtberg (ein Ortsteil von Torgelow) stationiert sind. Es wird davon ausgegangen, dass sie gemeinsam auf dem Weg ins freie Wochenende waren.

Die Kriminalpolizei und ein Sachverständiger der Dekra haben den Angaben zufolge Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Straße sei zur Unfallzeit nass, aber nicht glatt gewesen, sagte der Polizeisprecher.

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