KURIOSER EINSATZ

Polizei rettet Kröte vor Schlange in Eggesin

Polizisten wurden in Eggesin zu einem kuriosen Einsatz gerufen. Eine Schlange hatte es auf eine Kröte abgesehen. Doch damit nicht genug, denn die Frau, die die Szene sah, bekam ob der angriffslustigen Natter Angst um ihren Hund.
Caroline Wenndorff Caroline Wenndorff
So ähnlich hat es sich auf dem Grundstück einer Eggesinerin zugetragen (Symbolbild)..
So ähnlich hat es sich auf dem Grundstück einer Eggesinerin zugetragen (Symbolbild).. Norbert Warmbier
Eggesin.

Am Dienstagnachmittag wurden Beamte des Polizeireviers Ueckermünde zu einem kuriosen Einsatz in Eggesin gerufen. Telefonisch teilte die Hinweisgeberin mit, dass auf ihrem Grundstück eine Schlange gerade versuche, eine Kröte zu verschlingen. Sie hätte zudem Angst um ihren Hund, denn er könne das nächste potenzielle Opfer der Schlange werden.

Die Kollegen stellten sich nun also schon einmal mental auf das Schlange-Kröte-Gespann ein. Vor Ort bestätigte sich der Kampf ums Überleben. Es handelte sich tatsächlich um eine Schlange – eine größenwahnsinnige Ringelnatter mit großem Hunger. Die Beamten konnten die Kröte befreien und auf das angrenzende Feld aussetzen. Die Schlange hat sich selbstständig verzischt.

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Kommentare (3)

Manchmal könnte man glauben die Menschen werden immer unwissender. Kröten, Frösche und anderes Getier stehen bei Ringelnattern ganz normal auf dem Speiseplan. Warum man hier so eine Panik macht, ist wohl allein der Unwissenheit der Beteiligten zuzuschreiben. Ein Wunder das nicht gleich zur Waffe gegriffen wurde. Klar sieht es etwas ungewöhnlich aus, wenn so eine Schlange eine Kröte frisst. Habe es bereits selbst beobachten können, dass dies jedoch ganz normal und für die Schlange ohne Probleme zu schaffen ist. Am Ende eine ganz normale Beobachtung aus dem Tierreich.

Einem Wildtier die Wildtier-Nahrung wegnehmen, gehört weder zur Arterhaltung noch zum Tierschutz. Die Schlange kann ihre Kiefer ausrenken beim Verschlucken der Erdkröte, das tut ihr nicht weh. Danach sucht sie sich einen ruhigen Verdauungsort und ist für mehrere Tage satt. Die Haushundgefährdung diente hier lediglich als Vorwand.

Wie ist es zu erklären, dass hier wortwörtlich die Pressemittelung der PD Aklam ohne Quellennennung übernommen wird, aber der Nordkurier den Anschein erweckt, es handelt sich um einen Nordkurier-Artikel einer "Caroline Wenndorff"? Selbst beim Foto bedient man sich woanders ("Symbolfoto"). Bitte mehr Transparenz und vorallem Trennung zwischen externen Quellen und eigens generiertem Content - andere schaffen es doch auch, sowas als "Polizeimeldungen" einzubinden.