KANINCHENSCHAU

Langohr-Züchter räumen in Eggesin ab

Deutlich mehr Langohren als in den Vorjahren wurden bei der Randow-Schau in Eggesin ausgestellt, mit Gästen aus ganz Vorpommern. Doch den Vereinsmitgliedern haben ein tropfendes Problem.
Fabian Beyer Fabian Beyer
Insgesamt 30 Züchter zeigten 230 Tiere unterschiedlicher Rassen: Viele Züchter durften sich über Preise bei der Randau-Scha
Insgesamt 30 Züchter zeigten 230 Tiere unterschiedlicher Rassen: Viele Züchter durften sich über Preise bei der Randau-Schau freuen. ZVG/Verein
Marcus Winter (links) vom gastgebenden Verein hat in der Kategorie beste Häsin gewonnen. Am Sonntag schaute auch Staatssekret
Marcus Winter (links) vom gastgebenden Verein hat in der Kategorie beste Häsin gewonnen. Am Sonntag schaute auch Staatssekretär Patrick Dahlemann in Eggesin vorbei. ZVG/Verein
Max Mittag stellte den besten Rammler aus und erhielt dafür einen Preis.
Max Mittag stellte den besten Rammler aus und erhielt dafür einen Preis. ZVG/Verein
Eggesin.

Für den Kaninchenzuchtverein aus Eggesin hat sich die 17. Austragung der Randow-Schau unter dem eigenen Hallendach vollauf gelohnt. Vor allem am Samstag strömten zahlreiche Menschen in das Vereinsheim in der Karl-Marx-Straße.

Insgesamt 230 Tiere unterschiedlicher Rassen von 30 verschiedenen Züchtern durften die Besucher begutachten. Damit kamen deutlich mehr als in den vergangenen Jahren nach Eggesin. Freunde der Langohren reisten aus Pasewalk, Anklam, Greifswald und Strasburg an.

Europameister gewinnt mit seiner weißen Häsin

Zu den Preisträgern zählte Marcus Winter, der Sohn des Vorstandsvorsitzenden Heiko. Marcus stellte die beste Häsin bei der Schau aus. Noch im vergangenen Jahr gewannen Vater und Sohn satte fünf Europameistertitel bei der Europaschau der Kaninchenzüchter in Dänemark.

Von 8 bis 85 Jahren – Preisträger in allen Altersgruppen

Den besten Rammler hatte indes Max Mittag aus Strasburg ausgestellt. Jüngste Preisträgerin war die achtjährige Kim Masch vom Kaninchenzuchtverein aus Strasburg, die einen Ehrenpreis erhielt. Dass die Freunde der Langohren aber nicht unbedingt jung sein müssen, zeigte Wolfgang Hähne. Schließlich räumte der 85-Jährige vom Eggesiner Verein als ältester Preisträger ebenso einen Ehrenpreis ab.

Obwohl die Sieger erst am Sonntag gekürt wurden, standen diese bereits am Freitag fest. Schon da schauten die Preisrichter genau hin, gaben ihre Wertung ab und entschieden sich für die würdigen Pokalträger. Zur Siegerehrung haben sich mit dem Eggesiner Stadtpräsidenten Gerhard Tewis (CDU) und Michael Schulz, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Linke-SPD-Fraktion in der Stadtvertretung, auch Vertreter der Stadt blicken lassen.

Kann der Vorpommern-Staatssekretär beim Eimerproblem helfen?

Ebenso ist der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), der Einladung ins Eggesiner Vereinsheim gefolgt. Mit ihm haben die Kaninchenzüchter über das Dach des Vereinsheims gesprochen. Den Langohrenfreunden zufolge ist es dringend sanierungsbedürftig.

„Wenn es stark regnet, muss immer einer vom Verein kommen und einen Eimer darunter stellen, weil es durchregnet“, erklärte Vorstandsvorsitzender Heiko Winter. Deswegen hoffen die Tierliebhaber auf eine Förderung des Staatssekretärs. Und der schien dem offen gegenüberzustehen: „Mich beeindruckt die Vielseitigkeit unserer Vereinslandschaft. So viele Jungzüchter pflegen diese stolze Disziplin. Das wollen wir unterstützen“, sagte Dahlemann.

Indes sorgten die zahlreich erschienenen Besucher für ein Novum bei der Veranstaltung. Denn zum ersten Mal, seit der Verein eine Tombola anbietet, war diese bereits am Samstag gegen 17 Uhr ausverkauft. „Das hatten wir noch nie gehabt, ich freue mich unheimlich darüber“, sagte Heiko Winter.

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