Der Streit zwischen der Linkspartei und Mitglied Lars Bergemann (3. von rechts) geht in die nächste Runde. Nun wurde der Partei-Ausschluss in Rostock verkündet. Bergemann kann noch einen Monat lang Einspruch erheben.
Der Streit zwischen der Linkspartei und Mitglied Lars Bergemann (3. von links) geht in die nächste Runde. Nun wurde der Partei-Ausschluss in Rostock verkündet. Bergemann kann noch einen Monat lang Einspruch erheben. NK-Archiv/Jörg Foetzke
Vorpommern-Greifswald

Linkspartei will Mitglied rauswerfen

Nun ist es offiziell: Die Linken wollen ihr ehemaliges Fraktionsmitglied aus der Partei ausschließen. Seine Zukunftspläne will er trotzdem nicht verwerfen.
Wolgast

Der Wolgaster Lars Bergemann soll aus der Linkspartei ausgeschlossen werden. Das hat die Landesschiedskomission nach der Anhörung des ehemaligen stellvertretenden Kreisvorsitzenden am 17. Dezember in Rostock beschlossen. Nach Eingang der schriftlichen Begründung hat Kreistagsmitglied Bergemann einen Monat Zeit, gegen deren Entscheidung Einspruch zu erheben.

Die politische Heimat von Bergemann scheint derweil offener denn je. Seit zwei Jahren liefert er sich einen teils offenen Streit mit dem Kreisverband seiner Partei. Bei der Bilanz der Kreistagsfraktion wurde sein Name nur einmal genannt, obwohl er jahrelang auch Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses war.

Als ehemaliges Fraktionsmitglied der Linken im Kreistag wurde Bergemann noch nicht einmal erwähnt. Er werde 2019 sicher wieder zu Stadtvertreterwahl in Wolgast und für den Kreistag antreten, verkündete er. Ob dann als Einzelbewerber oder für die Linken ist nun offen.

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