MILLIONEN-PROJEKT

Me-Le erhält Großauftrag für Biogas-Anlage in Dubai

Eine so große Anlage wurde in den Golfstaaten noch nie gebaut. Sie kostet mehrere Millionen Euro. Noch in diesem Jahr legt die Firma aus Vorpommern los.
Me-Le-Chef Dietrich Lehmann (vorne links) bei der Vertragsunterzeichnung in Dubai.
Me-Le-Chef Dietrich Lehmann (vorne links) bei der Vertragsunterzeichnung in Dubai. ZVG
Torgelow.

Die Me-Le-Gruppe aus Torgelow hat einen Großauftrag für eine Biogasanlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten. Für 7,2 Millionen Euro soll die Firma aus Vorpommern in Dubai eine 1,3-Megawatt-Anlage errichten, die aus Rindergülle Strom produzieren soll, wie das Schweriner Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte.

Noch in diesem Jahr ist Baustart

Es sei die erste Anlage dieser Größe in den Golfstaaten und Ergebnis eines vom Land geförderten Forschungsprojekts der Hochschule Neubrandenburg mit Me-Le. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau für die Anlage begonnen werden. Neben der Forschungsunterstützung hilft die Landesregierung bei der Herstellung von Kontakten zu ausländischen Geschäftspartnern. „Die politische Flankierung öffnet uns neue Türen. Ein Markteintritt wäre sonst kaum vorstellbar“, sagte Me-Le-Chef Dietrich Lehmann.

Unternehmen auch in Brasilien und der Türkei aktiv

Seine Firma ist in mehreren Ländern aktiv. Insbesondere in Brasilien konnten laut Mele technologisch anspruchsvolle Aufgaben gemeistert werden. Auch in der Türkei helfe das Unternehmen aus Vorpommern bei der wirtschaftlichen Verwertung von landwirtschaftlichen und tierischen Reststoffen. Weitere aktive internationale Märkte seien Kasachstan, China, Ghana sowie europäische Nachbarn. Das Unternehmen hat den Angaben zufolge 550 Mitarbeiter und ist weltweit tätig. Neben Biogas-Anlagen gehören Klima-Technik und Immobilienverwaltung zu den Geschäftsfeldern.

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Kommentare (2)

Die Frima ? Ich denke, die Firma heißt ME-LE ? [Anm. d. Red.: Danke für Ihre Nachfrage. Das Unternehmen führt selbst unterschiedliche Schreibweisen für Unternehmensgruppe, Gesellschaften mbH und Akademie. Bei Eigennamen versucht der Nordkurier auf komplette Versalien zu verzichten. Mit besten Grüßen]
Im gesamten Text wird mele geschrieben. Sollte sich der NK nicht an die Schreibweise halten, die von Herrn Lehmann vorgegeben worden ist ? Sogar im Telefonbuch könnte der Verfasser dieses Artikels nachlesen: ME-LE. Aber der NK hat seine eigenen Orthographieregeln....Nicht einmal jahrzehntealte Eigennamen werden richtig vom Türschild abgeschrieben.
Es ist Mode geworden, die indirekte Rede zu verwenden. [...] Entweder hilft die Landesregierung oder sie hilft nicht, aber "helfe" ? [Danke für die Hinweise; wurden korrigiert.]

wie oft wird noch darüber berichtet?