CORONA-VIRUS

Mobile Testzentren sind jetzt in Betrieb

Seit Donnerstag können sich die Menschen nicht nur in den Abstrich-Zentren Pasewalk und Greifswald auf Corona testen lassen. An zwei Tagen in der Woche macht ein mobiles Abstrichzentrum in der Haff-Region Station.
Miriam Wanke (links) und Patricia Braesel bildeten am Donnerstag das mobile Testteam in Ueckermünde.
Miriam Wanke (links) und Patricia Braesel bildeten am Donnerstag das mobile Testteam in Ueckermünde. Christian Johner
Ueckermünde.

Eines von zwei mobilen Abstrich-Zentren hat am Donnerstag in Ueckermünde die Arbeit aufgenommen. „Wir haben zwar in Pasewalk und Greifswald zwei stationäre Abstrich-Zentren, doch damit decken wir nicht ganz Vorpommern-Greifswald ab. In dieser Zeit braucht es kreative Lösungen“, sagt der Sprecher des Landkreises, Achim Froitzheim.

An verschiedenen Standorten werden täglich zwei Teams, die sich aus medizinischem Fachpersonal zusammensetzen, mit Bussen von 9 bis 14 Uhr festgelegte und mit der jeweiligen Kommune abgestimmte Standorte anfahren. Ueckermünde steht dabei montags und donnerstags auf dem Tourenplan. Außer im Seebad gab es am ersten Tag auch ein mobiles Abstrich-Zentrum in Loitz. „Wir haben immer geschultes und genau eingewiesenes Personal vor Ort“, betont Achim Froitzheim.

Neun Leute haben sich in Ueckermünde testen lassen

Riesig war die Resonanz in Ueckermünde am ersten Tag zwar noch nicht, einige Bürger nutzten die Gelegenheit aber doch. „Neun Personen haben sich auf den Coronavirus testen lassen“, sagte Miriam Wanke, die im Landkreis normalerweise für die Lebensmittelüberwachung zuständig ist und zusammen mit der studentischen Hilfskraft Patricia Braesel das mobile Testteam in Ueckermünde bildete.

Das Ganze dauert nur ein paar Minuten

Nach Angaben des Pressesprechers sind die mobilen Testzentren auf 50 Tests pro Tag und pro Bus ausgelegt. Dabei ist der Abstrich relativ unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Die Abstrichwilligen müssen jedoch wie bei den stationären Testzentren auch eine Überweisung vom Hausarzt nach vorherigem Anruf bei diesem vorweisen. An dem jeweiligen Standort kann der Bus dann von den Bürgern mit dem Auto angesteuert werden. Die Rachenabstriche werden dann außerhalb des Busses durchgeführt. „Wir nehmen außerdem die persönlichen Daten auf“, erklärt Miriam Wanke. Nach dem Test müssen sich die Personen rund 48 Stunden in Quarantäne begeben, ehe sie dann über den Befund der Proben informiert werden.

Am Freitag geht es weiter

Am Freitag geht es mit den mobilen Testzentren an zwei weiteren Standorten weiter: Die Busse, die von der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald zur Verfügung gestellt werden, stehen von 9 bis 14 Uhr in Strasburg (Weg am Sportplatz in der Bahnhofstraße) und in Wolgast (Festplatz, Bahnhofstraße) bereit.

 

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