Feuerwehreinsatz
Zusammenhang zwischen den drei Bränden in Heinrichswalde?

In der Putenmast-Anlage in Heinrichswalde hat es mehrfach gebrannt.
In der Putenmast-Anlage in Heinrichswalde hat es mehrfach gebrannt.
Lutz Storbeck

Gibt es zwischen den Bränden in einer Gartenlaube und einem Putenstall einen Zusammenhang? Die Polizei ermittelt und schließt eine Brandstiftung nicht aus. Auch zum Brand in Torgelow wird weiter ermittelt.

Knapp zwei Wochen nachdem es im Putenhof am Galenbecker See am Ortsrand von Heinrichswalde dreimal innerhalb von 48 Stunden brannte, steht ein endgültiges Gutachten des Brandursachenermittlers weiter aus. Das teilte die Polizei auf Nachfrage des Nordkurier mit.

„Ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Bränden in den Stallgebäuden der Putenmast-Anlage kann derzeit nicht ausgeschlossen werden“, betont Polizeisprecher Andrej Krosse.

Mehr als 100 000 Euro Brandschaden bei den drei Bränden

Ebenfalls noch untersucht wird derzeit Spurenmaterial, das der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Anklam sicherstellen konnte. „Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen und dauern gegenwärtig an“, sagt Krosse. Mehr als 100 000 Euro betrugen die Schäden der drei Brände im Putenhof in Heinrichswalde. Menschen und Tiere waren nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch in Torgelow stand vor fast zwei Wochen ein Gebäude in Flammen, als eine Laube in der Torgelower Gartenanlage „Ueckerblick“ vollkommen niederbrannte. Der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Anklam war ebenfalls zur Spurensuche im Einsatz. Doch Erkenntnisse zur Ermittlung wegen des Verdachts auf Brandstiftung liegen bisher nicht vor. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 2000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.