ERNEUERUNG DER ORTSDURCHFAHRT

Neuer Ärger um die Baustelle in Grambin

Freie Fahrt durch Grambin hatte das Straßenbauamt für Montag versprochen, doch bei der Baustelle in der Ortsdurchfahrt gab es erneut Probleme.
Holger Schacht Holger Schacht
Auch am Montag standen Autofahrer in Grambin vor einer der beiden Baustellenampeln. Dabei hatte das Straßenbauamt angekündigt, dass die Strecke von beiden Seiten wieder frei befahrbar sein sollte.
Auch am Montag standen Autofahrer in Grambin vor einer der beiden Baustellenampeln. Dabei hatte das Straßenbauamt angekündigt, dass die Strecke von beiden Seiten wieder frei befahrbar sein sollte. Christopher Niemann
An dieser Stelle in der Ortsdurchfahrt waren die Bauarbeiter am Wochenende nicht fertig geworden. 
An dieser Stelle in der Ortsdurchfahrt waren die Bauarbeiter am Wochenende nicht fertig geworden. Christopher Niemann
Grambin.

Verzögerungen sind Grambiner, wenn es um die Baustelle in der Ortsdurchfahrt geht, schon lange gewohnt. 16 Jahre hatten sie auf den Umbau der Straße (L 31) gewartet. Mit einem Jahr Verspätung sollte am Montag ab 6 Uhr die Fahrbahn wieder von beiden Seiten frei sein, hatte das Straßenbauamt mitgeteilt. Pustekuchen! Autofahrer mussten weiter an Baustellenampeln warten.

Dabei war die Straße wegen der Arbeiten das ganze Wochenende dicht. Am Freitag wurde unter halbseitiger Sperrung die Asphalttragschicht eingebaut. Am Sonnabend erfolgte der Deckeneinbau in voller Breite auf etwa 750 Metern Länge. Danach sollte sich alles abkühlen. Doch es gab Probleme. „Wir hatten nicht genug Asphalt, es wurde zu wenig geliefert“, heißt es bei den Baustellenleuten. Deshalb musste am Montag weiter an der Fahrbahn gearbeitet werden. Am Dienstag soll die Strecke, so die Bauleute, endgültig freigegeben werden.

Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen

Pleiten, Pech und Pannen hatten Grambiner und Autofahrer bei der Baustelle von Anfang an zu verkraften. Ursprünglich war geplant, dass im Sommer 2017 alles fertiggestellt ist. Doch daraus wurde nichts. Grund für die deutliche Verzögerung war die veraltete Trinkwasserleitung, die deshalb zusätzlich neu gemacht werden musste. Auch die Kosten für die Sanierung erhöhten sich. Nach Angaben des Straßenbauamtes belaufen sie sich auf 1,2 statt auf 1 Million Euro. Diese Ausgaben werden sich hauptsächlich die Gesellschaft für Kommunale Umweltdienste (GKU) in Eggesin und das Straßenbauamt teilen. Rund 11 000 Euro muss die Gemeinde Grambin als Eigenanteil stemmen.

Abgeschlossen sind die Bauarbeiten allerdings noch nicht. Es müssen noch Gehwege erneuert und Bäume gepflanzt werden. Die Arbeiten dürften sich weit bis ins Jahr 2019 hinziehen.

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