GASTRONOMIE

Neustart der „Uecker-Bar“ an bekannter Adresse

Ein neuer Glanz erstrahlt in der „Uecker-Bar“ in Ueckermünde, die vielen – noch – besser als „Gehfehler“ bekannt ist. Die neue Inhaberin muss zunächst erst einmal den Ruf des Lokals verbessern.
Christian Johner Christian Johner
Statt „Gehfehler“ heißt das Lokal „Uecker-Bar“, statt Raucherkneipe ist es eine Nichtraucherbar: Seit Franziska Barow mit Hilfe von Kai Friedrich die Bar betreibt, hat sich viel verändert.
Statt „Gehfehler“ heißt das Lokal „Uecker-Bar“, statt Raucherkneipe ist es eine Nichtraucherbar: Seit Franziska Barow mit Hilfe von Kai Friedrich die Bar betreibt, hat sich viel verändert. Christian Johner
Ueckermünde.

Eine neue Inhaberin, ein neuer Name, ein neuer Tresen – alles wirkt wie ausgewechselt in der Ueckermünder Chausseestraße 40. Franziska Barow betreibt seit dem 1. Dezember die Uecker-Bar, die – wenn man so will – als neue Bar im Seebad durchgeht. Zwar gab es in denselben Räumen schon zuvor eine Kneipe mit dem Namen „Gehfehler“ und später dann unter „Gehfehler 2.0“, übrig geblieben ist davon nicht viel.

Franziska Barow hat bereits unter dem Vorbesitzer Eric Redinz in der Bar gearbeitet. Mittlerweile hat Redinz das Handtuch geworfen, am 12. Oktober hatte die Kneipe zum letzten Mal unter dem Namen „Gehfehler 2.0“ geöffnet. Das Image war damals nicht das Beste. „Der schlechte Ruf hängt noch nach. Das dauert bestimmt noch ein wenig, bis der aus den Köpfen raus ist“, sagt Franziska Barow.

Uecker-Bar ist nun Nichtraucherbar

Von innen ist die Bar jedenfalls kaum wiederzuerkennen – nicht nur der Tresen ist neu, auch die Stühle und Tische. „Wir hatten nicht viel Zeit und haben alles in wenigen Tagen umgebaut. Zur Eröffnung am 1. Dezember gingen wir schon ein wenig auf dem Zahnfleisch“, sagt Barow. Seitdem sie das Sagen hat, ist die Uecker-Bar eine Nichtraucherbar. „Wir wollen versuchen, es jedem Recht zu machen und jeder soll sich hier wohlfühlen – auch ein Nichtraucher. Außerdem können wir dadurch kleine Snacks wie Knacker, hausgemachte Bouletten oder eine Bockwurst anbieten“, sagt Franziska Barow, die bald auch Kuchen in ihrem Lokal servieren will. Außerdem könne die Uecker-Bar für private Veranstaltungen gebucht werden.

Die 29-Jährige, die ursprünglich aus Berlin kommt und dort als medizinische Fachangestellte gearbeitet hat, zog es wegen der Liebe ins kleine Ueckermünde. Ihr Herz gehört dem Ueckermünder Kai Friedrich, der sie vor der Eröffnung und in den ersten Wochen tatkräftig unterstützt hat. „Demnächst wollen wir die Uecker-Bar zusammen betreiben“, sagt sie. Weder sie noch ihr Freund hatten bisher Erfahrungen im Gastronomie-Bereich gemacht, dafür aber Kai Friedrichs Bruder Eric, der in Hamburg sogar ein eigenes Hotel leitet. „Mein Bruder hat sich alles angeschaut. Hätte er nicht gesagt, dass das ganze Projekt Potenzial hat, dann hätten wir diesen Schritt nicht gewagt“, sagt Kai Friedrich.

Spezielle Veranstaltungen werden bereits geplant

Sonntags und montags hat die Uecker-Bar geschlossen. Von Dienstag bis Donnerstag hat das Lokal von 17 bis 23 Uhr geöffnet, am Freitag und Samstag von 20 bis 3 Uhr. „Wir planen auch spezielle Veranstaltungen. Am kommenden Montag machen wir beispielsweise eine Silvesterparty. Im neuen Jahr wollen wir einmal im Monat eine Tanz-Veranstaltung mit einem DJ machen“, sagt Barow, die zusammen mit ihrem Freund Kai Friedrich noch viel vor hat. „Wir wollen eine zweite elektronische Dartscheibe kaufen und planen, Dartturniere zu veranstalten. Im Sommer wollen wir den Außenbereich im Biergarten-Stil umbauen“, so Kai Friedrich.

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