Meldungen der Polizei zu Unfällen und Diebstählen in Mecklenburg-Vorpommern
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In Rücken gestochen

Afghanen geht es nach Messerangriff in Torgelow besser

Dem Afghanen, der in der vergangenen Woche bei einem Messer-Attacke in Torgelow verletzt wurde, geht es besser. Inzwischen hat die Polizei ihn befragt.
Torgelow

Dem bei einem Messerangriff in Torgelow verletzten Afghanen geht es besser. Der 66-Jährige war am vergangenen Freitag von zwei Männern attackiert und am Rücken verletzt worden.

Mithilfe eines Dolmetschers wurde der Mann, der die Angreifer aufgrund von Sprachbarrieren zunächst nicht näher beschreiben konnte, befragt, wie Polizeisprecherin Nicole Buchfink auf Nordkurier-Anfrage erklärte. Geholfen habe das den Beamten aber nicht. Wegen der Dunkelheit habe der Afghane die Personenbeschreibung nicht präzisieren können, hieß es.

Auch zu den Tatverdächtigen gebe es keine weiteren Informationen. Sehr vage seien die Aussagen gewesen und die Beschreibungen nur dürftig.

Wohl kein Zusammenhang mit anderem Angriff

Den Beamten zufolge gaben sich die beiden Tatverdächtigen als Polizisten aus und sprachen den Afghanen im Bereich der Gustav-Mahler-Straße und Franz-Schubert-Straße an. Einer der beiden griff den 66-Jährigen an und stach ihm in den Rücken. Dabei erlitt das Opfer eine Schnittverletzung. Während die Angreifer flüchteten, ging der Afghane nach Hause und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat inzwischen auch einen möglichen Zusammenhang mit einem tätlichen Angriff in Torgelow Anfang September geprüft, als vier Täter zunächst zwei Asylbewerber beschimpft und danach auf einen eingeschlagen hatten. Dieser Verdacht habe sich jedoch nicht verdichtet.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter Telefon 0395/5582-2224, im Internet unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

 

 

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