BAHNÜBERGANG DICHT

Plötzliche Sperrung auf der B109 nervt Kraftfahrer

Der Bahnübergang Borckenfriede an der B109 wurde überraschend komplett dichtgemacht. Eine Information der Bahn hatte es vorab nicht gegeben.
Für zehn Stunden war der Bahnübergang Borckenfriede an der B 109 am Montag komplett dicht – ohne vorherige Ank
Für zehn Stunden war der Bahnübergang Borckenfriede an der B 109 am Montag komplett dicht – ohne vorherige Ankündigung. Lutz Storbeck
Borckenfriede ·

Verwunderte Blicke, ganz sicher das eine oder andere unterdrückte Fluchen – und dann ein Wendemanöver vor dem Bahnübergang Borckenfriede, ganz in der Nähe vom „Café 70“ an der B 109 bei Altwigshagen. So dürfte der Montag für etliche Kraftfahrer begonnen haben, die auf der Bundesstraße in Richtung Anklam oder Pasewalk unterwegs sein wollten. Sie mussten holprige Umwege, unter anderem über Altwigshagen und Wietstock, in Kauf nehmen.

Die Deutsche Bahn schweigt sich aus

Die überraschende Sperrung hat den Auto- und Brummi-Fahrern den ganzen Tag lang über einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von 8 bis 18 Uhr war der Übergang komplett dicht. In dieser Zeit hatten Mitarbeiter der Firma Fischbach im Bahn-Auftrag am Übergang zu tun. So die Information vom Simone Hajdu, Leiterin der Eggesiner Straßenmeisterei. Warum die Deutsche Bahn zuvor nicht über die Komplettsperrung dieser für Vorpommern wichtigen Bundesstraße informiert hat, das wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Telefonische Nachfragen und eine entsprechende E-Mail dazu sind von den Öffentlichkeitsarbeitern des Unternehmens am Montag nicht beantwortet worden.

Auch Jens Krage, Leiter des Neustrelitzer Straßenbauamtes, konnte diese Frage nicht beantworten. Dabei fehlte es nicht an gutem Willen. Es liegt einfach daran, dass die Verantwortung bei der Stelle liegt, die für die Arbeiten zuständig ist – in dem Fall von der Bahn. In manchen Fällen gibt es von da Infos, in manchen Fällen – wie am Montag geschehen – auch nicht.

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