Verkehrssicherheit
Polizei erwischt zehn Handy-Sünder

Bei den Polizeikontrollen in den Bereichen Ueckermünde, Pasewalk und Anklam kontrollierten Polizisten an nur einem Tag 237 Verkehrsteilnehmer. 
Bei den Polizeikontrollen in den Bereichen Ueckermünde, Pasewalk und Anklam kontrollierten Polizisten an nur einem Tag 237 Verkehrsteilnehmer.
Holger Schacht

Diesen Monat legt die Polizei bei verstärkten Kontrollen ihren Fokus auf Handy-Sünder am Steuer. Wer beim Fahren telefoniert, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Gleich zu Beginn ihrer Januar-Kampagne „Fahren. Ankommen. Leben!“ sind der Polizei in Vorpommern-Greifswald zehn Handy-Sünder ins Netz gegangen. In den Zuständigkeitsbereichen der Polizeireviere Ueckermünde, Pasewalk und Anklam kontrollierten insgesamt 42 Beamte an 31 Stellen 237 Verkehrsteilnehmer. 47 von denen werden zur Kasse gebeten, zum Teil mit empfindlichen Bußgeldern. Fünf Handy-Sünder wurden im Bereich Ueckermünde erwischt, drei im Bereich Pasewalk, zwei im Bereich Anklam. Neun der zehn Smartphone-Rowdys fuhren Autos, müssen 100 Euro zahlen, ein Punkt kommt jeweils hinzu. Der Radfahrer, der erwischt wurde, kommt mit 55 Euro weg.

Der Bereich Ueckermünde schnitt am schlechtesten ab

Bei 37 der kontrollierten Verkehrsteilnehmer stimmte was mit der Beleuchtung ihrer Autos, Motorräder oder Fahrräder nicht. Im Verhältnis zu Pasewalk und Anklam schnitt der Bereich Ueckermünde am schlechtesten ab. Dort gab es neun Verstöße. Drei Fahrer hatten trotz Dunkelheit kein Licht eingeschaltet. Bei sechs war am Licht irgendwas kaputt. Alle müssen 20 Euro zahlen.

Die Kontrollen mit dem Schwerpunkt "Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen” werden bis Ende des Monats weitergeführt.