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Rad-Opfer sucht den Unfallfahrer

Radfahrer leben gefährlich auf deutschen Straßen, das musste auch der Eggesiner Steffen Arndt erfahren.
Radfahrer leben gefährlich auf deutschen Straßen, das musste auch der Eggesiner Steffen Arndt erfahren.
Britta Pedersen

Ein Eggesiner hatte am Wochenende ein schlimmes Erlebnis, das er immer noch nicht ganz verarbeitet ha: Er wurde mit seinem Rad von der Straße gerammt. Doch vom Unfallfahrer fehlt jede Spur.

Den ganzen Montag über ist Steffen Arndt damit beschäftigt gewesen, von einem Arzt zum nächsten zu laufen: erst Augenarzt, dann Truppenarzt. Der Eggesiner ist am Wochenende Opfer eines Unfalls gewesen, der am Ende glimpflich für ihn ausging. Eine Platzwunde über dem Auge, mehrere Schürfwunden, ein paar Prellungen – ansonsten ging es dem 27-Jährigen Bundeswehrangehörigen am Montag ganz gut.

Den Vorfall verarbeitet hat er aber noch nicht, vielmehr macht sich jetzt Wut breit. Wut auf einen unbekannten Autofahrer.

Zeugen für den Vorfall werden gesucht

Steffen Arndt war mit seinem Fahrrad in der Eggesiner Waldstraße unterwegs, ebenso zur gleichen Zeit ein Pkw. In Höhe Kreuzung Karpiner Damm bog der Autofahrer laut Arndt plötzlich ab und geriet dabei auf den Bürgersteig. „Dort war allerdings ich schon mit meinem Fahrrad“, erzählte er dem Nordkurier. Einen Zusammenprall habe er gerade noch so verhindern können, stürzte aber auf den Weg und zog sich dabei diverse Verletzungen zu.

„Der Pkw hat zwar angehalten, als der Fahrer dann aber gesehen hat, dass ich aufgestanden bin, ist er sofort weitergefahren“, sagte er. Ein Bekannter habe ihn dann in die Klinik nach Ueckermünde gefahren, um die Platzwunde behandeln zu lassen. „Die Polizei habe ich leider nicht gerufen, das hätte ich wohl tun müssen“, sagte er.

Arndt sucht jetzt Zeugen, die den Vorfall am Freitagabend eventuell gesehen haben könnten. „Ich habe nur wahrgenommen, dass es ein dunkler Pkw Kombi gewesen ist“, so der Eggesiner.