BAUARBEITEN

Radweg an der B 109 – Startschuss steht fest

Nach vielen Jahren des Wartens können sich sowohl einheimische als auch auswärtige Radler freuen: Ab Herbst soll der erste Abschnitt für Radweg entlang der Bundesstraße 109 gebaut werden, zu-nächst zwischen Ferdinands- hof und dem Café 70.
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Das Archivbild zeigt es: Die B 109 ist für Radfahrer ein gefährliches Stück Straße. Darum gibt es schon lange die Forderung, an der viel befahrenen Bundesstraße einen straßenbegleitenden Radweg zu bauen. NK/Archiv
Ferdinandshof ·

Da wird viel Geld in die Hand genommen für Straßenbaumaßnahmen des Landes, die in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern geplant sind. Landesweit sind Bundesinvestitionen von etwa 27,8 Millionen Euro vorgesehen und dazu Landesinvestitionen in Höhe von 20,6 Millionen Euro. Und davon bekommt auch der Bereich Ueckermünde etwas ab.

Eines der Vorhaben ist ja bereits seit dem November 2019 in vollem Gange – die Belliner Straße in Ueckermünde wird vom VW-Autohaus bis zur Kreuzung Neuendorfer Straße saniert, und damit sind die beteiligten Firmen derzeit fast durch, denn der Fertigstellungstermin ist der Mai 2021. Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt betragen etwa 1,456 Millionen Euro.

Verkehr wird durch Maßnahme beeinträchtigt

Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes geht es gleich weiter. Im zweiten Bauabschnitt, der im Juni beginnen soll, ist das Teilstück vom VW-Autohaus bis zum Parkweg dran, also bis zu der Stelle, wo sich die Supermärkte befinden. In diesem Bereich sind die Kosten mit geplanten 620.000 Euro deutlich niedriger als im ersten Bauabschnitt. Bis zum Dezember 2022 soll dieser Bereich fertiggestellt sein. Die Baulänge beträgt nach Auskunft der Behörden etwa 380 Meter, die geplante Fahrbahnbreite 6,50 Meter. Beidseitig werden getrennte Geh- und Radwege und bei Führung des Gehweges durch den Park Radwege gebaut. Im Zuge der Arbeiten dort sollen auch gleich die Entwässerungsanlagen erneuert werden.

Ein weiteres Vorhaben wird im Oktober 2021 beginnen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Straße, sondern den seit Jahren geforderten Radweg zwischen Ferdinandshof und Rathebur entlang der Bundesstraße 109. Los geht es bei diesem Projekt mit dem ersten Bauabschnitt von Ferdinandshof bis zum Abzweig Altwigshagen, also bis zum „Café 70“. Im Zuge der Arbeiten muss auch eine Radwegbrücke errichtet werden, und zwar über den Schöpfwerksgraben.

Radweg über 5,5 Kilometer lang

Beginnen sollen die Bauarbeiten im Juli 2021, und die Kosten für diesen ersten Abschnitt werden mit 1,525 Millionen Euro veranschlagt. Der Radweg wird linksseitig der Bundesstraße in einer Ausbaulänge von etwa 5.580 Metern angelegt. „Mit dem Bau wird die radverkehrstechnische Anbindung der umliegenden Gemeinden attraktiver gestaltet. Die Anlage dient der Schaffung einer verkehrssicheren Erschließung für den Radverkehr im Alltags-, Schul- und Freizeitverkehr“, heißt es in der Begründung der Neubaumaßnahme – eine Einschätzung, die von den Einwohnern der umliegenden Orte aus tiefster Seele befürwortet wird. Schließlich haben sie sich seit etlichen Jahren um einen solchen Radweg bemüht und mit diversen Aktionen ihr Anliegen bekräftigt.

Dass zur Sicherstellung eines ungehinderten Bauablaufs mit Verkehrseinschränkungen, unter anderem zeitweiligen Tempolimits und halbseitiger Sperrung, zu rechnen und zu planen ist, werden die Einwohner deshalb wohl in Kauf nehmen – auch wenn der Durchgangsverkehr auf der B 109 dadurch beeinträchtigt sein wird. Die Baumaßnahmen am Radwegprojekt, Abschnitt eins, sind bis zum September 2022 geplant.

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