NACH TOD VON „RALLYE TRANS”-CHEF

Rallye-Freunde machen mit neuem Vorstand weiter

Nach dem Schock über den plötzlichen Tod von „rallye trans“-Chef Michael Näther im Sommer will der Eggesiner Verein jetzt nach vorn schauen. Es gibt eine neue Vereinsspitze und ganz viele Pläne für die Zukunft.
Lutz Storbeck Lutz Storbeck
Die Teilnehmer der diesjährigen Rallye-Tafel am Vereinssitz in Eggesin.
Die Teilnehmer der diesjährigen Rallye-Tafel am Vereinssitz in Eggesin. Rallye Trans
War Chef und geistiger Kopf des Eggesiner Rallye-Vereins: Michael Näther.
War Chef und geistiger Kopf des Eggesiner Rallye-Vereins: Michael Näther. NK/Archiv
Auch 2019 wird es eine Rallye Stettiner Haff geben, kündigt der Eggesiner Verein an.
Auch 2019 wird es eine Rallye Stettiner Haff geben, kündigt der Eggesiner Verein an. NK/Archiv
Auch 2019 wird es eine Rallye Stettiner Haff geben, sagt der Eggesiner Verein.
Auch 2019 wird es eine Rallye Stettiner Haff geben, sagt der Eggesiner Verein. Archiv
Auch 2019 wird es eine Rallye Stettiner Haff geben, sagt der Eggesiner Verein.
Auch 2019 wird es eine Rallye Stettiner Haff geben, sagt der Eggesiner Verein. Lutz Storbeck/Archiv
Eggesin.

Wie machen wir weiter? Nach dem überraschenden und schockierenden Tod von Michael Näther, dem Chef und geistigen Kopf des Eggesiner Vereins „rallye trans“, eine Frage, die nicht so leicht zu beantworten war. Und doch musste diese Frage geklärt werden, sagen die Mitglieder dieses Motorsportvereins. Das sei man Michael Näther schuldig, der bis zum Ende mit vollem Einsatz für die Truppe gearbeitet hatte. Und auch denjenigen, für die die Rallye Stettiner Haff in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Planungskalender geworden ist.

Schließlich hat diese Rallye über Vorpommerns Grenzen hinaus einen guten Ruf zu verteidigen. Es soll, es muss und es wird also weitergehen. Da waren sich die Frauen und Männer einig, die sich zur Rallye-Tafel eingefunden hatten, der traditionell einmal im Jahr am Vereinssitz organisierten Zusammenkunft von Mitgliedern, Freunden und Förderern.

Rallye gibt es weiterhin – wenn auch in geänderter Form

Auch die Stadt Eggesin ist durch den plötzlichen Tod von Michael Näther geschockt worden. Eggesins Bürgermeister Dietmar Jesse und Stadtvertretervorsteher Gerhard Tewis (beide CDU) waren zu Gast an der Rallye-Tafel und informierten die Vereinsmitglieder, dass und wie zur nächsten Versammlung der Eggesiner Stadtvertretung des verstorbenen „rallye trans“-Chefs gedacht wird.

Zuvor hatte der Vorstand über die Ergebnisse der Mitgliederversammlung berichtet. Die wesentliche Mitteilung: „rallye trans“ macht weiter. Zu klären sind dennoch einige organisatorische, inhaltliche und auch personelle Dinge. Eines steht aber schon fest: Die Traditionsrallye gibt es weiterhin, wenn womöglich auch in geänderter Form. „Bis zum Jahreswechsel wird entschieden: Was kann der Verein in Zukunft leisten? Die Rallye Stettiner Haff bekommt einen veränderten Ablauf, findet aber statt“, hieß es.

Erfahrene Motorsportler im neuen Vorstand

Damit es möglichst reibungslos weitergehen kann, ist ein neuer Vorstand gewählt worden. In dem Gremium arbeiten erfahrene Motorsportler mit. Neuer Vorsitzender von „rallye trans“ ist Ralf Nagel, ein Mann der ersten Stunde – seit 1983 beim MC Ueckermünde, dann 1984 in der Sektion Motorsport im Elmo Eggesin, 1992 Gründungsmitglied von „rallye trans“.

Zum Stellvertreter wurde Jürgen Kaufmann gewählt. Auch er ist ein Urgestein des Eggesiner Motorsports, seit 1984 bei Elmo Eggesin, dann ab Mitte 1990er-Jahre bei „rallye trans“ und dort als Rallye-Sekretär eine verlässliche Größe im Verein. Als Kassenwart wird Karsten Zimmermann arbeiten. Er kommt vom MC Neubrandenburg und ist immer ein enger Freund von „rallye trans“ gewesen, wo er seit 2000 Mitglied und Organisator ist.

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