Am eigentlichen Hotel-Bau wird sich nichts ändern. Nur die Wegeführung auf dem dahinter liegenden Areal soll angepas
Am eigentlichen Hotel-Bau wird sich nichts ändern. Nur die Wegeführung auf dem dahinter liegenden Areal soll angepasst werden, damit die Grundstücke der Ferienwohnungen besser geschnitten sind. Der Weg wird dann nicht mehr diagonal verlaufen. Foto: NK-Archiv
Tourismus

Resort-Hotel vor Usedom: Das will der Investor unbedingt ändern

Der Investor für das Resort-Hotel am Ueckermünder Haffstrand hat die gewünschten Änderungen für den Bebauungsplan bekannt gemacht. Was neu ist, dürfte die Anwohner interessieren.
Ueckermünde

Als der Investor für das Resort-Hotel am Haff-Strand eine Änderung des Bebauungsplans ankündigte, da schrillten bei dem einen oder anderen Anwohner im Frühjahr die Alarmglocken. Man befürchtete, dass das Hotel größer, die Anzahl der Ferienhäuser erhöht werden soll und die Gestaltungsvariante durch die Hintertür geändert werden könnte. Doch diese Vermutungen seien allesamt nicht richtig, sagte nun Bürgermeister Jürgen Kliewe. Die Änderungen sind in Absprache mit dem Landkreis und der Stadtverwaltung zu Papier gebracht. Sie werden in der nächsten Sitzung des Ueckermünder Bauausschusses am Dienstag um 16.30 Uhr im Bürgersaal vorgestellt.

Ferienhäuser ließen sich schlecht platzieren

Der Investor, die Sybac Immobilien GmbH, will lediglich den Zuschnitt der Grundstücke für die Ferienwohnungen verändern, erläuterte Kliewe. Die Grundstücke sollen besser ausgenutzt werden. Denn bisher seien einige Flächen durch den diagonal geführten Weg sehr spitz zugeschnitten, so dass sich dort nur schlecht Ferienhäuser platzieren ließen.

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Die Wegachse über das Areal soll nun etwas verschoben werden, so ist es in einem neuen Plan zu sehen. Sie wird dann bis zur Mitte des Hotels und von dort fast gerade in Richtung Uecker verlaufen. Für Bürgermeister Jürgen Kliewe steht aber fest, dass es wie bisher nicht mehr als 50 Ferienhäuser sein werden, die auch nicht mehr als 150 Quadratmeter haben werden. Beides sei schon jetzt im Bebauungsplan festgeschrieben und solle auch nicht verändert werden.

Kosten für den Bau schießen in die Höhe

Das bestätigte Jürgen Schiffels, Projektleiter der Sybac Immobilien GmbH. Mit den spitz zulaufenden Grundstücken hätten die Ferienhäuser einfach zu dicht gestanden. Mit der neuen Variante könne man die Ferienhäuser und die 20 Häuser für Dauerwohnen einfach besser platzieren. „Wir bekommen damit eine bessere Wohnqualität“, sagte er. Feriengäste könnten sich dann nicht mehr gleich auf den Frühstückstisch schauen. Am Ende wird sogar eine Fläche von 184 Quadratmetern weniger versiegelt. Die privaten Grünflächen vergrößern sich laut neuer Planung um 389 Quadratmeter. Die Wohnfläche von 150 Quadratmetern sei aber das Maximum. Es werde natürlich auch kleinere Ferienhäuser ab 70 Quadratmetern geben.

Dass die Kosten für den Hotelbau in den vergangenen Monaten gestiegen sind, das ist für den Investor sicherlich keine gute Entwicklung. Grund sind die Baukostenexplosion und die Verringerung der Landesfördersumme von 25 auf nur noch 15 Prozent. Dennoch wolle die Sybac Immobilien GmbH an dem Vorhaben festhalten, so Schiffels. Die ursprüngliche Bausumme von rund 50 Millionen Euro dürfte damit wohl auch überschritten sein. Einen Zusammenhang zwischen den Mehrkosten und der geplanten Änderung des Bebauungsplans gebe es laut Schiffels aber nicht.

 

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