HALLOWEEN-PARTY

Schaurig: Das war der Grusel-Hammer!

Wenn die Halloween-Party in Hammer steigt, dann herrscht in der kleinen Gemeinde Ausnahmezustand. So war das auch wieder in diesem Jahr. Der Nordkurier hat sich im Horror-Wald umgesehen.
Christian Johner Christian Johner
Blutiger Horror in Hammer: Der Gruselwald bei der Halloween-Party in Hammer war nichts für Angsthasen.
Blutiger Horror in Hammer: Der Gruselwald bei der Halloween-Party in Hammer war nichts für Angsthasen. Christian Johner
Wer in den Gruselwald wollte, musste sich gedulden.
Wer in den Gruselwald wollte, musste sich gedulden. Christopher Niemann
Ungeheuer, Gruselmonster und Hexenkostüme: Auch Hammers Bürgermeisterin Petra Mädl (rechts) verkleidete sich.
Ungeheuer, Gruselmonster und Hexenkostüme: Auch Hammers Bürgermeisterin Petra Mädl (rechts) verkleidete sich. Christian Johner
Nicht jeder ging so entspannt durch die schaurige Nacht wie diese Dame.
Nicht jeder ging so entspannt durch die schaurige Nacht wie diese Dame. Christian Johner
Eine Station im Gruselwald war die Kinderstation.
Eine Station im Gruselwald war die Kinderstation. Christian Johner
Allerdings sah die Kinderstation etwas anders aus, als man sie sich normalerweise so vorstellt.
Allerdings sah die Kinderstation etwas anders aus, als man sie sich normalerweise so vorstellt. Christian Johner
Immer wieder gab es für die Gäste gruselige Begegnungen.
Immer wieder gab es für die Gäste gruselige Begegnungen. Christian Johner
Die Besucher erlebten einige Schreckensmomente.
Die Besucher erlebten einige Schreckensmomente. Christian Johner
Hammer.

Gruseln und Spaß haben: Nirgendwo gelingt das in der Uecker-Randow-Region wohl so gut wie in der Gemeinde Hammer. Denn die Halloween-Party auf dem Sportplatz und in dem umliegenden Wald gilt in Vorpommern als einmalig. Der eigentlich so idyllische Wald verwandelt sich an einem Abend im Jahr zu einem schaurigen Gruselwald, in dem es nur so vor schrecklichen Kreaturen wimmelt. Das ist nichts für schwache Nerven und Angsthasen!

Knapp 1000 Gäste stehen Schlange um sich zu Gruseln

Ähnlich wie in den vergangenen Jahren fanden auch am Samstagabend wieder circa 1000 Leute den Weg zum Hammeraner Sportplatz. Wer schon häufiger bei der Halloween-Party war, weiß, dass man Zeit mitbringen muss – zumindest die Mutigen, die den Gruselwald meistern wollen. Denn der Andrang ist so groß, dass man Schlange stehen muss – und nicht etwa für ein paar Minuten, sondern auch mal für eine Stunde.

„Ich musste mich mit meiner Freundin im Gruselwald einhaken, weil wir doch ein wenig Angst hatten. Der Wald wird von Jahr zu Jahr besser. Das ist bewundernswert, weil man immer denkt, dass es eigentlich kaum noch Potenzial nach oben gibt”, sagt Simone Brunst aus dem Jatznicker Ortsteil Sandförde. Simone Brunst ist wie viele andere Besucher Dauergast bei der Halloween-Party in Hammer.

Für Hammers Bürgermeisterin Petra Mädl und ihr Organisationsteam sind die vielen Besucher und die lobenden Worte eine schöne Anerkennung. „1000 Leute sind schon eine Hausnummer. Wir planen die Veranstaltung monatelang im Voraus. Zwei bis drei Wochen vorher beginnen wir dann mit der intensiven Vorbereitung”, sagt Petra Mädl.

Dass die Halloween-Party in Hammer so genial ist und viele Gespenster und Monster im Gruselwald auf die Gäste warten, liegt vor allem daran, dass viele ehrenamtliche Helfer diesen Spaß mitmachen und mächtig schuften. „Es sind insgesamt etwa 80 ehrenamtliche Helfer mit dabei. Einige von ihnen, die im Hintergrund arbeiten, sieht man gar nicht”, sagt Petra Mädl. Eine Gemeinde Hammer ohne Halloween-Party kann sich Petra Mädl kaum noch vorstellen: „Wenn man so eine Veranstaltung auf die Beine stellt, stärkt das den Zusammenhalt in der Gemeinde.”

Wer sich nicht in den Gruselwald traut, hat noch eine Alternative

Jahr für Jahr überlegt sich die Gemeinde mit ihren Helfern etwas Neues für eine der größten Halloween-Partys Vorpommerns. „Der Gruselwald ist immer anders aufgebaut. Wir haben immer andere Themen”, betont Petra Mädl. Vor allem bei den furchtlosen Kindern kommt der Wald richtig gut an. Wer nicht ganz so starke Nerven hat, für den gab es in diesem Jahr eine Alternative zum Gruselwald: Auch in den Feen- und Elfenwald konnten Besucher gehen.

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