DREI TOTE

Schwerer Einsatz für Rettungskräfte bei Horror-Unfall in Torgelow

Drei junge Menschen starben bei einem schrecklichen Unfall in Torgelow. Nicht nur für die Angehörigen und Familien ein Schock, auch für die Rettungskräfte waren es schwere Stunden.
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben.
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben. ZVG/FW Torgelow
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben.
In Torgelow sind bei einem tragischen Unfall drei junge Menschen gestorben. ZVG/FW Torgelow
Torgelow.

Ein 23-jähriger Autofahrer und zwei seiner Mitfahrer im Alter von 20 und 23 Jahren sind bei einer Kollision mit einem Baum in Torgelow (Kreis Vorpommern-Greifswald) gestorben. Zwei weitere Insassen erlitten bei dem Unfall in der Nacht zum Freitag schwere Verletzungen, wie die Polizei am Freitagmorgen weiter mitteilte.

Die Feuerwehr Torgelow wurde laut Gemeindewehrführer Lars Cornelius um 23.10 Uhr zu dem Unfall in der Jatznicker Straße am Ortsausgang in Richtung Hammer gerufen. Als die 22 Kameraden vor Ort eintrafen, sahen sie den Pkw, der frontal gegen einen Baum geprallt war.

Mehr lesen: Die bei dem Unfall Verunglückten sollen nach ersten Informationen Soldaten aus der Kaserne in Spechtberg (ein Ortsteil von Torgelow) gewesen sein.

Für drei Menschen kam jede Hilfe zu spät

Vier Personen haben laut Cornelius bereits außerhalb des Autos gelegen. Für drei von ihnen sei jede Hilfe zu spät gekommen. Eine 21-Jährige war noch im Fahrzeug eingeklemmt und eine 21-Jähriger wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt.

Die Torgelower befreiten die eingeklemmte junge Frau mit schwerem Gerät aus dem völlig deformierten Auto, damit der Rettungsdienst sich auch um sie kümmern konnte. Die Feuerwehr Torgelow war fast sechs Stunden bis etwa 5 Uhr im Einsatz.

Ein Kriseninterventionsteam des Landkreises betreute die die Ersthelfer an der Unfallstelle. Für die am Einsatz beteiligten Kameradinnen und Kameraden sei es eine sehr belastende Situation gewesen, sagt Cornelius. Bereits während des Einsatzes aber auch danach wurde daher mit ihnen darüber gesprochen.

Auch für die Polizei Vorpommern-Greifswald war es ein schwerer Einsatz. Auf Twitter schrieb sie: „Wir sprechen der Familie und den Angehörigen unser tiefstes Beileid aus.”

Im September 2019 hatte es auf der L32 bei Torgelow einen weiteren tödlichen Unfall gegeben. Eine Autofahrerin war auf der nassen Fahrbahn von der Straße abgekommen.

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Kommentare (1)

Um einen PKW in derartig viele Einzelteile zu zerlegen, muß die gefahrene Geschwindigkeit vorsätzlich mehr als 50 km/h betragen haben. Immerhin wird das sogenannte Gaspedal von einem Fuß bewegt, der einer Steuerung durch das Gehirn unterliegt. Ein Versehen kann somit ausgeschlossen werden.