Der Ueckermünder Stadtvertreter Martin Kühnl-Mossner (Bündnis Für-Ue.de) hat erneut beantragt, einen Kinde
Der Ueckermünder Stadtvertreter Martin Kühnl-Mossner (Bündnis Für-Ue.de) hat erneut beantragt, einen Kinder- und Jugendbeirat ins Leben zu rufen. Außerdem fordert er einen Bus, um Kinder zum Schwimmunterricht zu bringen. Georg Wendt (Symbolfoto)/Simone Weirauch
Stadt soll beraten

Schwimmbus und Jugendbeirat in Ueckermünde nicht vom Tisch

Immer wieder werden Anträge des Stadtvertreter Martin Kühnl-Mossners in der Stadtvertretung abgeschmettert. Doch der Unternehmer und Familienvater bleibt hartnäckig.
Ueckermünde

Mit Vehemenz und Ausdauer verfolgt der Ueckermünder Stadtvertreter Martin Kühnl-Mossner (Bündnis Für-Ue.de) die kommunalpolitischen Ziele, mit denen das Bündnis Für-Ue.de bereits vor eineinhalb Jahren zur Kommunalwahl im Seebad angetreten war.

Erneut hat er in der Stadtvertretung beantragt, einen Kinder- und Jugendbeirat in Ueckermünde zu ins Leben zu rufen. Außerdem setzt er sich dafür ein, allen Kindern Schwimmunterricht zu ermöglichen. Kühnl-Mossner, der nach Fraktions-Querelen mittlerweile allein für das einstige Bündnis steht, fällt durch die Zahl seiner Anträge in den Stadtvertretersitzungen auf.

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Kinder und Jugendliche einbinden

Doch bleibt der Unternehmer und Familienvater mit seinen Vorschlägen dicht am Alltagsleben, stellt Routinen in Frage und bietet Lösungen an. „Die Stadt Ueckermünde will Mehrgenerationenkonzepte erarbeiten und sich für ein Miteinander von Jung und Alt einsetzen – nunmehr haben wir die Möglichkeit zu entscheiden, ob wir unseren Kindern und Jugendlichen wenigstens ein Forum ohne Entscheidungsbefugnis geben möchten“, begründet Kühnl-Mossner seinen Antrag.

Über einen Kinder- und Jugendbeirat wäre dies möglich. Die Senioren haben diese Möglichkeit bereits und könnten ihre Interessen und Belange über einen Seniorenbeirat einbringen. Das ohnehin vorhandene demografische Ungleichgewicht könne durch einen Beirat oder ein ähnliches Gremium für die Kinder und Jugendlichen ausgeglichen werden. Außerdem würden Kinder und Jugendliche in so einem Beirat lernen, wie Demokratie funktioniert. „Politikverdrossenheit können wir so vorbeugen, denn Demokratie lebt vom Mitmachen“, erklärt der Stadtvertreter.

Schwimmbus-Idee wieder aufgreifen

Auch seinen Antrag, für die Kita-Kinder einen „Schwimmbus“ einzurichten, mit dem alle Kinder zum Schwimmunterricht gefahren werden können, brachte Martin Kühnl-Mossner in die Sadtvertretung ein. „Wir wohnen nah am Wasser, da ist Schwimmenlernen umso wichtiger“, weiß der Familienvater. Er verweist darauf, dass es so eine Einrichtung wie den Schwimmbus bereits gegeben hat. Die Stadt könnte diese Idee wieder aufgreifen und damit besonders für junge Familien auch viel attraktiver als Wohnort werden, warb Kühnl-Mossner.

Zurzeit unterstützt die Stadt den Schwimmunterricht für Grundschüler. Nach Auskunft der Kämmerei zahlte die Stadt für die Viertklässler, die im September nach Karpin zum Schwimmen fuhren, 2.900 Euro für den Bustransfer und 1.700 Euro für die Hallenmiete.

Beide Anträge von Martin Kühnl-Mossner wurden diesmal in die Fachausschüsse der Stadt zur Beratung verwiesen.

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