GERICHTSPROZESS

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Walther

Der ehemalige Bürgermeister von Ueckermünde hat durch seine Drogenfahrt den Amtssitz verloren. Jetzt gibt es eine neue schlechte Nachricht für ihn.
Holger Schacht Holger Schacht
Gerd Walther steht wohl bald vor Gericht.
Gerd Walther steht wohl bald vor Gericht. Christian Johner
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Ueckermünde.

Gerichtlicher Ärger steht Ex-Linke-Politiker Gerd Walther wegen der mutmaßlichen Drogenfahrt am Steuer seines VW-Passat ins Haus. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat inzwischen Anklage gegen ihn erhoben.

Oberstaatsanwältin Beatrix Komning erklärte: „Das Verfahren ist im Amtsgericht Pasewalk anhängig.“ Der Drogen-Schnelltest bei Wahlter verlief seinerzeit positiv, nachdem er wegen riskanter Fahrweise aus dem Verkehr gezogen worden war. Walther musste seinen Führerschein abgeben.

Abstimmung im Dezember

Walther war nach seiner Drogenbeichte im Nordkurier und verschiedenen Eskapaden im März dieses Jahres zunächst von seinem Bürgermeister Posten freigestellt, dann „zur Ruhe gesetzt“ worden - „aus gesundheitlichen Gründen“.

Dageben legte Walther Widerspruch ein. Deshalb stimmen die Stadtvertreter bei der kommenden Versammlung im Dezember darüber ab, ob sie den Widerspruch verwerfen. Sollten sie das tun, was äußerst wahrscheinlich ist, bliebe Walther nur der Klageweg vorm Verwaltungsgericht

 

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