WAHLPLAKATE ZERSTÖRT

Staatssekretär Patrick Dahlemann wurde "geköpft"

Der Wahlkampf zu den Kommunalwahlen Ende Mai in Mecklenburg-Vorpommern läuft. Und schon sind die ersten Wahlplakate zerstört worden.
Von einem doppelten Wahlplakat in Strasburg wurden die Köpfe von Norbert Raulin, Patrick Dahlemann und Carsten Seeger herausgeschnitten.
Von einem doppelten Wahlplakat in Strasburg wurden die Köpfe von Norbert Raulin, Patrick Dahlemann und Carsten Seeger herausgeschnitten.
Das SPD-Banner in Ferdinandshof wurde mit schwarzer Farbe beschmiert.
Das SPD-Banner in Ferdinandshof wurde mit schwarzer Farbe beschmiert.
Strasburg ·

Vandalen hatten es auf SPD-Banner in Ferdinandshof und in Strasburg abgesehen. In der Ferdinandshofer Gundelach-Straße wurde ein Plakat mit den drei SPD-Kreistagskandidaten Norbert Raulin, Patrick Dahlemann und Carsten Seeger beschmiert.

Köpfe herausgeschnitten

Ins Visier der unbekannten Täter geriet Vorpommerns Staatssekretär Dahlemann, dem schwarze Hörner angemalt wurden. Außerdem wurde das Plakat mit dem Wort „Heuchler“ beschmiert. Nach Informationen des Nordkurier war das Plakat am Dienstagabend noch unbeschädigt. „Wir werden Anzeige erstatten und das Motiv erneuern“, sagte Dahlemann, der sich durch diesen Vandalismus nicht einschüchtern lassen will: „Ich lasse mich davon nicht beeindrucken.“

Von einem SPD-Wahlbanner in der Strasburger Bahnhofstraße sind von Norbert Raulin, Patrick Dahlemann und Carsten Seeger die Köpfe herausgeschnitten worden. Die Sachbeschädigung an dem Banner des Strasburger Ortsvereins ist am Morgen des Ostersonntags festgestellt worden.

Spekulationen  um Adolf Hitler

Raulin, Dahlemann und Seeger kandidieren für alle drei Wahlbereiche des ehemaligen Uecker-Randow-Altkreises. „Am Abend des Vortages war noch alles in Ordnung“, sagte Polizeisprecher Jörg-Peter Käding von der Polizeiinspektion Anklam. Bei dem zerstörten Banner in Strasburg sei Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt worden. Käding wollte sich nicht an Spekulationen beteiligen, wonach die Tat mit dem 130. Geburtstag des Nazi-Diktators Adolf Hitler am 20. April zu tun habe. Ermittelt werde in alle Richtungen, betonte der Polizeisprecher. In Zeiten des Wahlkampfes gebe es immer wieder solche Beschädigungen.

„Das ist mehr als eine Sauerei“, sagte Strasburgs Ex-Bürgermeister und Kreistagsmitglied Norbert Raulin. Er frage sich, ob sich nun der schon bei der vergangenen Bürgermeisterwahl in Strasburg praktizierte unfaire Wahlkampf bei dieser Kommunalwahl fortsetze. „Zu Wahlen gehört auch das Werben um die besten Ideen für unsere Heimat. Für das mutwillige Zerstören von Plakaten habe ich null Verständnis“, sagte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann.

Als äußerst bedenklichen Vorgang bezeichnete Carsten Seeger, der Ueckermünder SPD-Kandidat, die Tat. Der Vorgang zeige, dass sich Werte des Miteinanders in ihr Gegenteil verkehren. Man lasse sich davon aber nicht entmutigen. „Das waren wohl Leute, die die SPD nicht leiden können. Aber unsere Partei wird ja mittlerweile für alles verantwortlich gemacht, selbst für die falsche Partnerwahl“, sagte Seeger.

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Kommentare (2)

In unseren Nachbarort ist ein ganzer Straßenzug von NPD-Plakaten beschmiert. Da kräht doch auch kein Hahn.
Fragt mal die AFD über ihre zerbombten Wahlbüros!
Vieleicht sollte sich die SPD mal Gedanken machen, wieso sie seit ein paar Jahren im freien Fall sind und nicht rumheulen, weil ein paar ihrer Bilder beschädigt wurden. Das humorvolle beschmieren und zerstören der Plakate ist nur eine Antwort des Volkes auf eine abgehobene Politik, die weit an unseren Interessen vorbeigeht.

Vandalismus ist scheisse da es sicher Geld gekostet hat. Dennoch finde ich es nicht so schlimm da diese Herrschaften eh Niemand sehen will und jetzt auch nicht mehr sehen kann. Diese Parteien haben zu viel zerstört mit Ihren lügen und ausbeuten als das sie jetzt ncoh neue Wähler gewinnen würden. Nur Schade um das Geld für diese Werbung.