An drei Stellen in der Stadt hat Ueckermünde Kurabgabe-Automaten aufgestellt, unter anderem im Stadthafen. Foto: Archiv
An drei Stellen in der Stadt hat Ueckermünde Kurabgabe-Automaten aufgestellt, unter anderem im Stadthafen. Simone Weirauch
Tourismus

Stadt Ueckermünde erhöht die Kurabgabe

Ueckermünde hat allein am Strand fast 19 000 Euro Kurabgabe eingenommen. Nächstes Jahr wird noch einmal aufgerundet.
Ueckermünde

Die Fraktionen der SPD, der CDU/FDP/Freie Wähler und der Bürgerbund unterstützen den Vorschlag der Stadtverwaltung, die Kurabgabe im Seebad Ueckermünde ab 2022 auf zwei Euro (bisher 1,80 Euro) zu erhöhen. „Eine Erhöhung auf zwei Euro ist gerechtfertigt, außerdem rechnet es sich mit einer glatten Summe viel besser“, sagte Andreas Kuhn (SPD) im Fachausschuss Tourismus. Seine Fraktion plädiere ausdrücklich für die Beibehaltung einer Kurabgabe statt Einführung einer Bettensteuer, wie sie in der Stadt bereits diskutiert wurde.

Gäste würden Erhöhung akzeptieren

„Ich hielt eine Bettensteuer anfangs auch für eine gute Lösung, doch nach den ausführlichen Erläuterungen der Kämmerin bin ich auch für die Beibehaltung der Kurabgabe“, erklärte Ute Dittmann (Bürgerbund Ueckermünde). CDU-Fraktionschefin Kathleen Fleck verwies auf Gespräche mit Hoteliers und Vermietern, die die bisherige Regelung beibehalten wollen. Die Gäste würden zwei Euro Kurabgabe durchaus akzeptieren. „Allerdings sollte die Vorgehensweise beim Kassieren und Abrechnen der Kur-abgabe vereinfacht werden.“ Nach Auskunft der Kämmerei sind allein an den Kurtaxe-Automaten am Strand 11 000 Euro und außerdem durch die Kontrolleure 7900 Euro kassiert worden.

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