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Stadtvertreter: Schünemanns Verhalten ist Wahlbetrug!

Wie lange kann der Torgelower Stadtvertreter Dan Schünemann noch lächeln?
Wie lange kann der Torgelower Stadtvertreter Dan Schünemann noch lächeln?
Thomas Krause

Der Aufruf der Torgelower Wählergemeinschaft zu einer fremdenfeindlichen Kundgebung hat bei den Fraktionen der Torgelower Stadtvertretung für Entsetzen gesorgt. Die Parteien setzen alles auf die geplante Gegendemo am 7. März.

Dass die AfT um Fraktionschef Dan Schünemann jetzt auch öffentlich gemeinsame Sache mit den Rechten mache, ist für Marlies Peeger nicht tolerierbar, überrascht die Vizefraktionschefin der Linken und Stadtpräsidentin aber nicht: „Das ständige Beteuern von Dan Schünemann, er und die AfT hätten mit den Nazis nichts zu tun, war von Anfang an nur halbherzig. Jetzt haben ihn seine Kumpels dazu gezwungen, Farbe zu bekennen. Und diese Farbe ist braun“, sagte sie. Das Auftreten der AfT sei auch ein Betrug an den Wählern: „Immer zu behaupten, er habe mit den Rechten nichts zu tun und macht es dann doch, ist genau dies.“

SPD-Stadtvertreter Patrick Dahlemann spricht ebenfalls von Wahlbetrug. „Da kann ich nur an die Moral dieses Menschen appellieren, ob er jetzt noch als Stadtvertreter tätig sein kann“, sagte der Landtagspolitiker. Zudem gehe es auch um das Image einer ganzen Stadt. „Das Verhalten von Dan Schünemann ist für Torgelow rufschädigend“, sagte er. Einig ist sich Dahlemann mit der Torgelower Stadtpräsidentin, dass man am 7. März eine große Kundgebung gegen die Neonazi-Demo organisieren werde.

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