Stadthalle Torgelow

Stargast Heintje bringt Frauenherzen zum Schmelzen

Zum zwölften Mal veranstaltete die Volkssolidarität die Musikantenscheune in Torgelow. 1000 Gäste kamen und sahen einen ehemaligen Kinderstar auf der Bühne.
Bei der Saalwette tanzten alle gemeinsam zu „Cordula Grün“. Foto: ZVG
Bei der Saalwette tanzten alle gemeinsam zu „Cordula Grün“. ZVG
„Heintje“ stand nach seinem Auftritt für einige Fotos und Autogramme zur Verfügung. Foto: Fabian Beyer
„Heintje” stand nach seinem Auftritt für einige Fotos und Autogramme zur Verfügung. Fabian Beyer
Knapp 1000 Gäste kamen zur zwölften Musikantenscheune in die Stadthalle nach Torgelow. Foto: Fabian Beyer
Knapp 1000 Gäste kamen zur zwölften Musikantenscheune in die Stadthalle nach Torgelow. Fabian Beyer
Torgelow

Für viele Schlagerfans ging am Samstag wohl ein Traum in Erfüllung. Die meisten kennen Hein Simons, der als Kinderstar unter dem Namen „Heintje“ große Erfolge feierte, aus den späten 1960er Jahren. Damals sang er unter anderem Hits wie „Mama“ und „Heidschi bumbeidschi“. Am Wochenende trat der Niederländer in der Torgelower Stadthalle bei der zwölften Musikantenscheune auf.

Eingeladen hatte die Volkssolidarität „Nordost“, die aus den ehemaligen Kreisverbänden Greifswald-Ostvorpommern und Neubrandenburg/Neustrelitz besteht. Und knapp 1000 Leute – überwiegend in den älteren Semestern – aus der Uecker-Randow-Region, Greifswald-Ostvorpommern und der Mecklenburgischen Seenplatte fanden sich schließlich beim Herbstfest zusammen. Die Stadthalle war proppenvoll. Sie erlebten zwischen 14 und 19 Uhr ein buntes Unterhaltungsprogramm, das von Kerstin Winter, der Geschäftsführerin der Volkssolidarität moderiert wurde.

Heintje brachte Frauenherzen zum Schmelzen

Star des Tages war natürlich „Heintje“. Bei ihm stand kein Bein in der Halle mehr still. Mit seinem holländischen Charme brachte er einige Frauenherzen zum Schmelzen. Auch der Bereich unmittelbar vor der Bühne füllte sich – wenig überraschend hauptsächlich mit Frauen – direkt, als der Musiker seine ersten Töne ins Mikrofon sang. Und das blieb auch so, bis der inzwischen 64-Jährige seinen Auftritt beendete.

Zum ersten Mal live sahen ihn Katharina Maaß, Monika Schulz, Ruth Bidenweg und Vera Schewe aus Ducherow. Bislang kannten sie ihn nur aus dem Fernsehen. „Er hat alles gehalten, was wir uns versprochen haben. Es war richtig toll“, sagten sie einhellig. Total natürlich, sympathisch und nett habe sich der ehemalige Kinderstar präsentiert. Besonders begeistert zeigten sich die vier Frauen, dass „Heintje“ anschließend für Autogramme und Fotos zur Verfügung stand und sich dabei viel Zeit nahm. Sie hatten aber auch am gesamten Nachmittag viel Spaß, vor allem Tanzen stand im Mittelpunkt. Und dazu gab es reichlich Möglichkeiten. So meinte Kerstin Winter bei der Saalwette, dass es ihr nicht gelingt, 75 Leute auf die Bühne zu holen, die zum Song „Cordula Grün“ tanzen. Wenig überraschend gelang dies aber deutlich und so gab es als Wetteinsatz einen auflockernden Schnaps für alle Gäste in der Halle. Sofort entstand ein Gemeinschaftsgefühl. Passend zur Musik war der Raum in grün geschmückt, es wurden 1000 Knicklichter an die Gäste verteilt.

Unter dem Motto „Eine Mütze für Mamas Liebling“ forderte die Volkssolidarität bereits im Vorfeld die Frauen und Männer aus der Region auf, für das große Fest um die Wette zu stricken. Dem kamen viele Besucher nach. Unter allen Mützen suchten „Heintje“ und Kerstin Winter eine Gewinnerin aus, damit sich die Mühe auch gelohnt hat. Als Hauptpreis gab es einen Schaukelstuhl sowie ein 300 Euro-Gutschein für ein Handarbeitsgeschäft. Bis zum Ende schwangen die Gäste ihr Tanzbein, schnatterten und freuten sich bereits auf das Herbstfest im kommenden Jahr.

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