BOMBENBERGUNG

Stettiner Haff am Montag gesperrt

Wegen der Bergung zweier Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg wird das Stettiner Haff am Montag erneut gesperrt. Wassersportler sind aufgerufen, fernzubleiben.
Holger Schacht Holger Schacht
Altwarp am Stettiner Haff
Altwarp am Stettiner Haff NK-Archiv
Altwarp.

Sie sind insgesamt 1060 Kilogramm schwer, enthalten 505 Kilogramm Sprengstoff, sind deutscher und britischer Herkunft. Wegen der Bergung einer Luftseemine und einer Tiefseebombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird kommenden Montag das östliche Stettiner Haff erneut gesperrt.

Betroffen sind die Schifffahrt, Surfer, Fischer, Angler und Schwimmer. Achim Froitzheim, der Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald, erklärt: „Der Beginn der aufwändigen Aktion ist für 5 Uhr angesetzt. Geplant ist, die Kampfmittel auf Schiffe der polnischen Marine zu verladen und diese dann via Kaiserfahrt zu einem Übungsgebiet der polnischen Marine in der Ostsee zu bringen. Dort sollen die Bomben gesprengt werden.”

Wassersportler sollen sich fernhalten

Das Einsatzgebiet liegt wieder am Südausgang des Kaiserkanals am Südende der Insel Usedom und nördlich der Kommunen Altwarp und Nowe Warpno (Polen). Sprecher Froitzheim: „Der Landkreis Vorpommern-Greifswald weist Wassersportler eindringlich darauf hin, sich in dieser Zeit von diesem Bereich des Stettiner Haffs fernzuhalten. Während der Bergung der Kampfmittel wird das betroffene Gebiet auf deutscher Seite weiträumig von den Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei und den örtlichen Ordnungsbehörden abgesichert.”

Bereits vor vier Wochen war im gleichen Gebiet des Stettiner Haffs eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen und unschädlich gemacht worden. Nach 150 Minuten hatten die Polen Entwarnung gegeben. Diesmal handelt um eine britische Luftseemine (2,7 Meter lang, 45 cm Durchmesser) und eine deutsche Tiefseebombe (57 cm lang, 45 cm Durchmesser).

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